Was das lesbische Herz begehrt

  • Claudia Lütje: Ich warte auf dich +

    Das kommt davon, wenn man ein altes Auto hat, das ständig repariert werden muss – die Mechanikerin will irgendwann mehr.
    KindleePub

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Aus dem Blog

  • Szenen schreiben
  • Bauchschreiber und Kopfschreiber

Wir haben ja nun schon gesagt, dass sich eine Szene aus der vorherigen ergeben muss. Sie muss sich aber nicht nur aus der Szene ergeben, sie muss auch einen Spannungsbogen haben. Genauso wie das ganze Buch einen Spannungsbogen haben muss.

Als ich „Taxi nach Paris“ schrieb, merkte ich, dass ich ganz automatisch, aus dem Gefühl heraus, einer Szene, die sehr aufregend war, immer eine Szene folgen ließ, die weniger aufregend war. Zur Beruhigung und Erholung sozusagen. Eine sehr aufregende Szene, die vielleicht auch noch mit einer Katastrophe geendet hatte, konnte nicht so stehen bleiben. Die nächste Szene durfte dann nicht genauso ablaufen, das war mir intuitiv klar.

Diese Struktur bestimmt den Spannungsbogen des Buches. Es ist ein ständiges Auf und Ab, wobei sich die Situation immer mehr zuspitzt.

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Da der Lesbische LiteraturPreis ja nun wieder einmal naht, wird es vielleicht Zeit, sich erneut mit dem schriftstellerischen Handwerk zu beschäftigen.

Es gibt zwei Arten von Autorinnen: Die einen setzen sich hin und machen erst einmal einen Plan, überlegen sich, was in ihrem Buch passieren soll, schreiben für jedes Kapitel eine Zusammenfassung bis ganz zum Ende des Buches, für jede Figur eine Biographie, entwerfen die Verbindungen, Hintergründe und Handlungsabläufe.

Die anderen setzen sich vor ein weißes Blatt Papier (meistens den Startbildschirm der Textverarbeitung) und fangen einfach an zu schreiben, lassen sich von Satz zu Satz, von Szene zu Szene, von Kapitel zu Kapitel durch die Geschichte selbst und ihre Figuren treiben, die ihnen diktieren, was sie schreiben sollen.

Beide Methoden haben ihre Berechtigung. Es gibt keinen Grund, warum man es nicht auf die eine oder auf die andere der beschriebenen Weisen machen sollte, denn beides kann zum Erfolg führen.

Die zweite Methode wird beispielsweise von Stephen King angewendet, einem der erfolgreichsten Autoren unserer Zeit.

Die erste Methode wurde von Joanne K. Rowling angewendet, um Harry Potter zu schreiben. Zweifellos auch einer der größten literarischen Erfolge unserer Zeit.

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Neueste Kommentare

Nanni
Ich habe das mit den Sätzen mal gemacht, was dazu geführt hat, dass ich, angefangen bei Kapitel 8, alles über den H...
Ruth Gogoll
Dass ein Buch ein Bestseller ist, heißt ja nicht, dass es gut oder gut geschrieben ist. Dan Brown könnte an seinem...
Tina Kollner
Also wenn ich alle Adjektive aus meinem Roman werfen würde, wäre das ne sehr langweilige Geschichte. Also ich finde...

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