Was das lesbische Herz begehrt

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    Lo Jakob: Die Honigfalle

    Teresa genießt das Einsiedlerleben als Imkerin, doch eines Tages platzt Managerin Maria in die Idylle, um sich eine Auszeit zu nehmen und ihren Großonkel zu pflegen. Dass das erstmal überhaupt nicht gutgeht, ist völlig klar . . .
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Aus dem Blog

  • „Plot driven“ oder „Character driven“
  • Die Idee ist gut, aber die Ausführung ist grauenhaft
  • Was mich am Schreiben fesselt
  • Wie schreibt man einen Liebesroman? (Teil 1)
  • Virtuelle Romanwerkstatt

Es gibt quasi zwei „Schulen“, wie man eine Geschichte erzählen kann. Die eine treibt den Plot mit Handlung voran (manchmal sagt man statt „Plot driven“ auch „Action driven“ – beides würde man im Deutschen mit „Von der Handlung vorangetrieben“ übersetzen), die andere mit der Entwicklung der Charaktere, der Figuren.

Sol Stein sagt in seinem klassischen Schreibratgeber ganz eindeutig: „Die Figuren machen die Geschichte“. Der Meinung bin ich auch, und es ist auch meine Art zu schreiben. Ich konzentriere mich auf die Figuren, auf deren Gedanken und Gefühle, weniger auf die Handlung. Durch die Entwicklung der Figuren und das, was zwischen ihnen geschieht (aber auch, was in ihren Gedanken und Gefühlen passiert), wird die Geschichte vorangetrieben.

Geschichten, in denen eher die Handlung im Mittelpunkt steht, sind meistens so etwas wie Thriller, Krimis, Actionfilme. Dort sind die Figuren fast nur Staffage. Gedanken und Gefühle interessieren wenig, man muss nicht viel über sie wissen, denn alles, was geschieht, geschieht ganz konkret in Form von explodierenden Bomben, blutigen Morden, Verfolgungsjagden oder Schlägereien, Entführungen, Drohungen – Dingen, die mehr mit Muskeln als mit Gehirn zu tun haben.

In einem Liebesroman ist es meistens anders. Dort geht es fast ausschließlich um Gedanken und Gefühle, um Wünsche und Sehnsüchte, unerfüllte und erfüllte Träume, den Weg dahin. Die Phantasie spielt eine größere Rolle als das, was konkret passiert.

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Das ist etwas, das ich gerade über die Netflix-Serie Gypsy las – und ich kann dem nur zustimmen. Ganz sicher in Bezug auf die Serie, aber auch darüber hinaus ist das ein wichtiges Thema. Es gibt immer wieder Geschichten, die so sind, ob in Filmen, in TV-Movies, in Fernsehserien, in Büchern.

Wenn man ein wenig kreativ veranlagt ist, hat man kein Problem mit Ideen. Sie kommen einem zugeflogen. Menschen, die Bücher lesen, aber noch nie eins geschrieben haben, denken dann vielleicht: Wenn die Idee da ist, ist das Buch doch praktisch schon geschrieben.

Weit gefehlt. Es gibt viele gute Ideen, die die Ausführung nicht überleben.

Woran liegt das?

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Ich habe das Gefühl, dass ich diesen Blog hier doch ziemlich sträflich vernachlässige. Ich schreibe ungeheuer viel, aber es sind alles Geschichten, kürzere, längere, dann auch Beiträge und Kommentare in unserem el!es Schreibforum, in dem ich mich wahnsinnig gern mit meinen Autorinnen unterhalte, und so fällt der Blog irgendwie immer hinten runter.

Ich bin wohl keine Blogschreiberin, sondern eben Schriftstellerin. Das wahre Leben, das täglich so an uns vorbeibraust, ist nicht wirklich mein Metier. Erfundene Geschichten, fiktionale Geschichten, Romane, in denen ich die Welt so gestalten kann, wie ich sie gern hätte, sind mein Gebiet. Davon habe ich nun sehr viele gleichzeitig in Arbeit, und ich hoffe, dass ich bald den nächsten beenden kann.

Das ist ein bisschen eins meiner Probleme, andererseits aber auch meine große Stärke, dass ich mich nicht nur auf eine Geschichte konzentriere. Ich fange mehrere Geschichten fast zur selben Zeit an, oder ich schreibe kurz an einer Geschichte, und wenn ich ein paar tausend Wörter (oder auch nur ein paar hundert) geschrieben habe, wechsle ich zu einer anderen, um die weiterzuschreiben. So habe ich fast schon immer gearbeitet, das ist wohl mein persönlicher Stil.

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Da die Frage nach der Schreibwerkstatt in Buchform gestellt wurde, hier der Anfang dieses Buches. Das es noch nicht gibt, aber wahrscheinlich geben wird (wenn ich es schaffe, die Schreibwerkstatt hier unterzubringen ;)).

 

Einleitung

Zuerst einmal: Es gibt viele verschiedene Sub-Genres im Bereich des Liebesromans. Das ist für den Anfang sehr verwirrend. Für mich persönlich gab es diese Genrediskussion nie, ich wollte immer etwas schreiben, das im Hier und Jetzt spielt. Deshalb befasst sich dieser Ratgeber auch ausschließlich damit, was im Liebesromanbereich Contemporary heißt, also Gegenwartsliebesroman. Hinzufügen könnte ich als Untereinteilung höchstens noch: mit oder ohne Sex.

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Gerade stolperte ich über eine ganz interessante Idee, die aber leider schon wieder eingestellt wurde: eine virtuelle Romanwerkstatt, bei der sich alle Teilnehmerinnen immer zu einer bestimmten Zeit virtuell versammeln und dann gemeinsam schreiben.

Hier auf der el!es-Seite gibt es bereits eine Schreibwerkstatt, aber das ist mehr wie ein Buch, das man zu einer bestimmten Zeit lesen kann oder auch nicht, ohne Rückmeldung von anderen. Man kann sich mit Kommentaren beteiligen, aber auch da weiß man nicht, ob gerade jemand online ist, um das zu lesen, zu antworten, sich zu unterhalten. Der entscheidende Unterschied bei der virtuellen Romanwerkstatt ist, dass man sich zu einem festen Zeitpunkt verabredet, z.B. jeden Samstag von 10-12 Uhr. Genau zu dieser Zeit setzen sich alle hin und schreiben etwas zu einem vorgegebenen Thema (wenn man will) oder auch zu einem eigenen Thema. Danach stellt jede Teilnehmerin das in der Schreibwerkstatt ein, was sie von 10-12 Uhr geschrieben hat, und die anderen diskutieren darüber.

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Kerstin
Liebe Frau Gogoll,

auch iÍhnen danke ich für das erneut sehr motivierend Feedback
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Sima
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