Was das lesbische Herz begehrt

  • Claudia Lütje: Ich warte auf dich +

    Das kommt davon, wenn man ein altes Auto hat, das ständig repariert werden muss – die Mechanikerin will irgendwann mehr.
    KindleePub

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Aus dem Blog

  • Wertschätzung zeigen
  • Das richtige Training
  • Schreiben mit Word und OneNote - bequem und einfach
  • Google+ statt Facebook

Es ist schon eine ganze Weile her, da bekam ich von einer begeisterten el!es-Leserin eine Werte-ECard zugesandt. ECards gibt es ja viele, zum Geburtstag, für die Liebste, zu besonderen Anlässen, aber diese Idee ist neu. Ich zitiere hier einmal einen Teil des Textes:

Liebe Frau Gogoll!

Vielen Dank für Ihre große Mühe und den tollen Verlag mit seinen wundervollen Büchern. Es würde mich freuen, wenn diese Werte-ECard Ihnen in Ihrem sicherlich sehr arbeitsreichen Tag eine kleine Überraschung und Freude bereitet. Was für Sie Ihre Bücher sind, ist die Verbreitung der Wertschätzung für mich :-).

Ich kann nur sagen, dass ich damals sehr überrascht und natürlich sehr erfreut, im Innersten gerührt von dieser Geste war. Ich wollte immer einmal einen Artikel darüber schreiben, wie großartig ich diese Idee finde, aber immer kam etwas dazwischen. Aber heute dachte ich wieder daran, und bevor erneut etwas dazwischenkommen kann, schreibe ich den Artikel. ;)

Wir alle sehnen uns nach Wertschätzung, erhalten sie gern und freuen uns darüber. Aber verteilen wir sie auch? Geben wir anderen das Gefühl, dass wir sie wertschätzen, dass wir anerkennen, was sie tun? Dass wir sie respektieren und uns freuen, dass sie – dass gerade dieser ganz besondere Mensch – existiert, und dass es für uns wichtig ist, was er tut? Dass wir ihn vermissen würden, wenn er nicht da wäre?

Noch nicht einmal für unsere geliebte Frau tun wir das immer, ist es nicht so? Es ist alles so selbstverständlich. Jeden Tag. Viele Leute halten es nicht für nötig, andere zu loben. Mal ein Kompliment zu machen. Einfach nur mal zu sagen: „Schön, dass du da bist.“ Mal Blumen mitzubringen an einem ganz normalen Tag.

Ich danke Silvia Schlager, der Betreiberin der Seite eutonia.at, die mir die Karte geschickt hat, sehr für diese wundervolle Geste, die mich bis heute tief berührt. Und wenn Sie selbst einmal jemandem Ihre Wertschätzung zeigen wollen, dann gehen Sie doch einfach auf ihre Webseite und verschicken kostenlos eine ECard an jemanden, den Sie sehr schätzen.

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Wenn man abnimmt, merkt man, dass die Arme trainiert werden wollen, damit sie nicht anfangen zu flattern wie Fahnen im Wind. Dazu gibt es eine ganze Menge Anleitungen im Internet, ich greife hier nur mal eine heraus: Trizeps-Übungen für Frauen.

Der Trizeps ist das, was hinten am Arm ist, im Gegensatz zum Bizeps, der vorn am Arm ist. Selbst bei Männern ist der Trizeps oft untrainiert, weil man bei normalen Tätigkeiten höchstens den Bizeps braucht und vielleicht auch ein wenig trainiert.

Bei Frauen ist es oft noch schlimmer, weil wir den Trizeps völlig vergessen. Zudem ist Muskeltraining für Frauen oft auch nicht so attraktiv wie für Männer, die vielleicht gern einmal mit ihren Muskeln protzen wollen. Die meisten Frauen haben keine Ambitionen, irgendwann wie Schwarzeneggers Schwester auszusehen. ;)

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Schreibsoftware – was ist das? Nachdem ich nun auf der neuen Google+-Seite von el!es (einfach mal draufklicken und vorbeikommen) Scrivener und Writer’s Café vorgestellt habe, wird es Zeit, einmal zu schauen, was man mit dem machen kann, was man ohnehin schon hat, ohne etwas Neues kaufen zu müssen. Nicht dass Scrivener oder Writer’s Café besonders teuer sind. Die sind beide sehr preiswert, aber hat man nicht ohnehin schon Word auf dem PC, eventuell das ganze Officepaket? Und ist das nicht die übliche Schreibsoftware?

Ja, genau, das ist sie. Die meisten nutzen Word ohnehin. Warum also nicht schauen, was man damit machen kann? Und das ist einiges. Im aktuellen Word gibt es beispielsweise links die Navigationsleiste. Wenn ich eine Geschichte schreibe, kann ich mit Hilfe dieser Leiste schon einiges machen, beispielsweise jedem Kapitel eine Überschrift geben, die den Inhalt des Kapitels beschreibt. Ich kann darunter dann noch Szenen anlegen und denen ebenfalls beschreibende Namen geben. So lege ich schon im Voraus fest, was in der Geschichte passieren soll. Oder ich benenne das Kapitel oder die Szene, nachdem ich sie geschrieben habe. Dann behalte ich auch beim 60. Kapitel noch den Überblick, was ich bisher geschrieben habe, ohne dass ich gleich alles noch einmal lesen muss.

Diese Funktion in Word hat mich sofort begeistert, aber es wird doch etwas unübersichtlich, wenn man mehr zu einem Kapitel oder einer Szene schreiben will, eine kleine Zusammenfassung zum Beispiel, oder auch Ideen, die man später noch verwenden möchte. Da kommt OneNote ins Spiel, das Programm, das jeder hat, aber kaum einer benutzt.

OneNote gehört bei einigen Officepaketen dazu, aber selbst, wenn es nicht dabei war, kann man es kostenlos herunterladen. In OneNote kann ich alles Mögliche sammeln, inklusive Fotos, Videos, Hintergrundrecherchematerial aus Wikipedia und Co., Rezepte, Ideen, Notizen, was auch immer. Es ist wie ein großes Album, das alles aufnimmt und sortiert, so dass ich bei all dem, was ich im Internet finde, was ich lese, in Filmen sehe oder mit Freunden bespreche, den Überblick behalte.

Beruflich kann man Projekte damit strukturieren, indem man einfach alles, was einem dazu einfällt, in einen Ordner wirft und dann sein Projekt daraus entwickelt. Auch für die Uni sehr nützlich, wenn man Seminararbeiten o.ä. schreiben muss. Da geht es oft darum, viel Material zu sammeln, von dem man erst einmal nicht weiß, ob man es später verwenden wird.

Ich kann auch Szenen in OneNote schreiben, von denen ich bis jetzt noch nicht weiß, wo im Roman sie hinkommen werden. Ich lege sie einfach erst einmal in dem Ordner mit dem Namen „Neuer Roman“ ab.

Das Interessante kommt dann zum Schluss: Ich kann all diese Dinge dann an Word „andocken“, wenn ich schreibe. Die Kapitelübersicht mit ausführlichen Inhaltsangaben zum Beispiel. Genau wie in Scrivener und Co. habe ich dann einen geteilten Bildschirm, auf dem ich zwischen den Kapiteln und Szenen hin und her springen kann, im angedockten OneNote nachlesen kann, was mir dazu eingefallen ist, und dann die Szene im Wordfenster schreiben kann. Ich kann auf alle Sachen, die ich zu diesem Buch in OneNote gesammelt habe, Zugriff nehmen, wenn ich sie brauche, ohne groß Programme öffnen und schließen oder zwischen verschiedenen Fenstern hin und her springen zu müssen.

Das ist so bequem, dass man es kaum glauben kann, wenn man es noch nicht ausprobiert hat. Es erleichtert die Arbeit sehr. Word habe ich ohnehin, und OneNote ist kostenlos – also ich kann nur empfehlen, es mal damit auszuprobieren. :)

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Viele haben es sicherlich schon mitbekommen: Facebook hat sich geweigert, die Künstlernamen von Dragqueens/-kings und anderen Künstlern zu akzeptieren, und will sie zwingen, ihren Klarnamen auf Facebook anzugeben. Andernfalls werden die Facebook-Accounts gelöscht.

Trotz diverser Verhandlungen hat sich daran bis jetzt nichts geändert. Wenn ich also in Zukunft jemand auf Facebook mit seinem Künstlernamen suche, werde ich ihn oder sie nicht finden, weil das nicht erlaubt ist.

Ein großer Schwachsinn und eine arrogante Frechheit, die sich Facebook da gegenüber anderen Menschen herausnimmt. Nicht nur, dass sie versuchen, Leute dazu zu zwingen, einen Namen zu benutzen, unter dem sie niemand kennt, nein, sie setzen Leute eventuell auch der Gefahr aus, persönlich angegriffen und verletzt zu werden, wenn wenig tolerante Mitmenschen wissen, wie sie in Wirklichkeit heißen und wer sie sind.

Die Macher von Facebook sind offensichtlich zu dumm, um zu begreifen, was sie da tun, und so etwas hatten wir ja schon mal vor vielen Jahren ... woraufhin dann die "Abstimmung mit den Füßen" erfolgte, in deren Konsequenz die DDR verschwand.

Nun, ich hoffe, Facebook verschwindet auch auf diese Art, denn viele Facebook-User wenden sich jetzt von Facebook ab und weichen auf andere Netzwerke aus, die weniger arrogant sind als Facebook.

Auch wir von el!es werden das jetzt tun, da wir dieses Verhalten von Facebook nicht akzeptieren können. Wir werden unseren Facebook-Account in einiger Zeit schließen. Für die Übergangszeit existiert er noch.

Ich lade alle Interessierten ein, uns auf unserer neuen Google+-Seite zu besuchen: el!es-Seite Google+

Selbstverständlich gibt es Neuigkeiten auch weiterhin auf unserer Homepage www.elles.de und auf Twitter: https://twitter.com/RuthGogoll

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Genau mein Thema . Ich liebe die Kombination aus Kraft- und Cardiotraining im Sinne einer HIIT-Einheit. Das hat ech...
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