Und jetzt kommt auch noch die DramaQueen! ūüėé

Es gibt eine neue (na ja, für mich neue, ich habe sie gerade erst entdeckt, es gibt sie aber schon eine Weile länger) Schreibsoftware für Autorinnen, und sie heißt DramaQueen. Da kann ich selbstverständlich nicht widerstehen, die anzuschauen. 😄

Bei so einem Namen muss das Interesse ja geweckt werden. Schon vor einiger Zeit hatte ich mich mit den Schreibprogrammen beschäftigt, die schon länger auf dem Markt sind wie z.B. Papyrus, Scrivener und Patchwork. Im Grunde genommen machen die alle dasselbe, es kommt ganz auf die eigenen Vorlieben an, welches der Programme einem besser gefällt, was dem eigenen Arbeitsstil am meisten entgegenkommt. Und auch darauf, wie viel Geld man ausgeben will und kann. Mittlerweile ist selbst Papyrus nicht mehr so überteuert, wie es einmal war, dafür ist Patchwork anscheinend jeden Monat teurer geworden und nähert sich Papyrus preislich an. Die einzige Ausnahme ist Scrivener, das Programm, das es schon am längsten gibt und immer noch eines der besten ist. Sein Preis bleibt dennoch in vernünftigen Regionen.

DramaQueen bietet mehrere Varianten an, von der preiswerten Studentenversion, die ungefähr auf Scrivener-Niveau liegt, über eine sogenannte PLUS-Version für 99€ bis zu einer PRO-Version, die sogar noch einiges teurer ist als die aktuelle Version von Papyrus. Ob die Software so viel Geld wert ist? Ja, das ist immer die Frage.

Je teurer die Version, desto mehr Features bekommt man geliefert. Es gibt eine kostenlose Testversion für 30 Tage, in der man alle Features austesten und zwischen den verschiedenen Versionen beliebig wechseln kann, um sie zu vergleichen und herauszufinden, welche Version man braucht. Wenn man DramaQueen nach diesen 30 Tagen (die sich über bis zu 3 Monate erstrecken können, wenn man das Programm nicht jeden Tag benutzt) nicht kauft, kann man immer noch die FREE-Version unbegrenzt benutzen, die allerdings bezüglich der Features recht abgespeckt ist.

 

Dieses Bild zeigt nur einen Ausschnitt der Features, es gibt noch viel mehr. Hier ist die ganze Vergleichsliste: DramaQueen Features - Versionenvergleich

Was ich sehr gut finde, ist die Storyline-Funktion. Auf die Art kann man sich beispielsweise nur die Szenen anzeigen lassen, in denen die beiden Hauptfiguren vorkommen, oder nur die Szenen, in denen eine bestimmte Figur vorkommt, und dann schauen, ob der Handlungsstrang immer konsistent ist. Also ob die Anschlüsse stimmen, ob die Story dieser beiden Figuren oder einer speziellen Figur immer genau dort fortgesetzt wird, wo wir die Figur(en) das letzte Mal verlassen haben, ob die Geschichte dieser Figur vollständig ist. So merke ich dann auch, ob ich irgendeine Erklärung am Schluss vergessen habe, weil so viel anderes in der Geschichte dazwischengekommen ist, dass ich ein wenig den Überblick verloren habe, was zum Schluss mit dieser speziellen Figur war.

Interessant für den Anfang sind die Einführungsvideos, aus denen man entnehmen kann, was DramaQueen alles kann:

Ja, da hat die junge Dame recht: Was hat man zu verlieren? 🙂

 

Dann gibt es auch noch ein allgemeines Einführungsvideo, nicht uninteressant:

Das Programm ist zuerst auf Deutsch entwickelt worden, die Videos sind auf Deutsch, die Oberfläche ist auf Deutsch, das ist auch ein ganz großer Pluspunkt.

Ich muss zugeben, das ist sehr beeindruckend. Die Oberfläche ist sehr modern, die Handhabung sehr intuitiv und einfach. Drehbücher schreiben wahrscheinlich die wenigsten, aber auch das ist integriert. Wie mir scheint, ist DramaQueen sogar daraus und dafür entwickelt worden (was wohl auch den Namen erklärt), und dass man damit auch Romane schreiben kann, ist mehr ein netter Nebeneffekt.

Allerdings muss mit DramaQueen wirklich jeder Roman perfekt werden, wenn man sich diese Entwicklung einer Geschichte hier so ansieht (und anhört) 😃:

Da muss man ja nur den Anweisungen folgen, und schon ist der Roman (oder das Drehbuch) fertig. 😎

Es gibt noch mehr Videos, und ich finde, die Oberfläche macht es einem leicht, sich einzuarbeiten und sich das herauszusuchen, was man braucht. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.

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