Ina Sembt: Im Garten der Gefühle

Intime Details möchte Reporterin Alexandra von der schwerreichen Susanne von Saalfeld in einem Interview erfahren. Jedoch kommen sie sich dabei näher als geplant.
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Schreibwerkstatt
Sie möchten einen Roman oder eine Geschichte schreiben, und eine Idee haben Sie schon? Dann ist unsere Schreib­werkstatt genau das richtige für Sie. Hier können Sie das Handwerk lernen und an Beispielen üben, wie Sie die Geschichte so spannend wie möglich schreiben.


Wie man eine Kurzgeschichte schreibt – Teil 2
Schreibhilfe: Kurzgeschichten
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Freitag, den 07. September 2007 um 10:19 Uhr

Schreiben Sie einen mitreißenden ersten Absatz!

In der heutigen Welt, die sich so schnell weiterentwickelt, daß man kaum folgen kann, muß der erste Satz sofort die Aufmerksamkeit Ihrer Leserinnen fesseln, und zwar mit etwas Ungewöhnlichem oder Unerwartetem, mit einer aufsehenerregenden Handlung oder einem Konflikt.

Weiterlesen: Wie man eine Kurzgeschichte schreibt – Teil 2
 
Wie man eine Kurzgeschichte schreibt – Teil 1
Schreibhilfe: Kurzgeschichten
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Donnerstag, den 06. September 2007 um 01:23 Uhr

Auf der Internetseite »Short Stories: 10 Tips for Novice Creative Writers« (deutsch: »Kurzgeschichten: 10 Tips für Anfänger/innen«) finden sich tatsächlich einige gute Hinweise, wie man eine Kurzgeschichte angehen sollte.

Ich habe bisher hauptsächlich über Romane gesprochen – weil ich selbst eine Romanautorin bin und das auch lieber mache, als Kurzgeschichten zu schreiben –, aber für viele ist ein Roman für den Anfang ein zu großes Projekt. Es ufert aus, wird unübersichtlich, läßt sich nicht beherrschen.

Weiterlesen: Wie man eine Kurzgeschichte schreibt – Teil 1
 
»Dass« oder »das«?
Richtig schreiben
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Mittwoch, den 05. September 2007 um 11:46 Uhr

Eigentlich wollte ich mich ja nicht so intensiv zu einzelnen Teilen der Rechtschreibung auslassen, aber da scheinen so viele Unklarheiten zu bestehen, daß ich es jetzt doch einmal tue.

Was mir immer wieder auffällt, ist, daß es anscheinend eine große Unsicherheit bezüglich der Schreibweise von »dass« bzw. »das« gibt.

Weiterlesen: »Dass« oder »das«?
 
FMM – Immer wieder gern gemachte Fehler
Richtig schreiben
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Mittwoch, den 05. September 2007 um 01:09 Uhr

Ich hatte mal einen alten Deutschlehrer – der im Hauptfach ein wunderbarer Musiklehrer war. Er spielte uns ganze Symphonien von Beethoven auf dem Flügel im riesigen Musiksaal vor. Der Flügel stand auf einem Podest, es war wie in einem Konzert –, der immer sagte: »Wer Rhythmus und Chaiselongue nicht richtig schreiben kann, gehört nicht auf eine höhere Schule und schon gar nicht an eine Universität.«


Ebenfalls war er der Meinung, daß es unhöflich und respektlos dem Leser gegenüber ist, wenn man Kommata nicht hundertprozentig richtig setzt. Kommata an der richtigen Stelle erleichtern das Lesen enorm. Fehlen sie, muß man immer wieder absetzen, um den Sinn des Satzes zu erfassen.

Als er merkte, daß wir in der zehnten(!) Klasse die Kommaregeln immer noch nicht richtig beherrschten (vorher hatten wir keinen so guten Deutschlehrer), paukte er ein halbes Jahr lang (sic!) in jeder Deutschstunde mit uns, wie und wo Kommata gesetzt werden müssen.

Ich bin ihm heute noch dankbar dafür.

Leider sind nicht alle Deutschlehrer so, und heutzutage ist es ja auch schwierig, wo es nicht einmal mehr klar ist, welche Regeln eigentlich noch gelten und welche nicht.

Grundsätzlich gilt: An den meisten Kommaregeln hat sich durch die neue deutsche Rechtschreibung nichts geändert.

Man muß sich auch nicht mit allen Regeln auskennen. Es gibt aber ein paar, die man beachten sollte.

Die erste und wichtigste ist:

Kommata trennen Haupt- und Nebensatz voneinander.

Beispiel: Ich sah sie, als ich mich umdrehte.

»Ich sah sie« ist der Hauptsatz. »Als ich mich umdrehte« ist der Nebensatz.

Wie ich gestern schon in einem Kommentar bemerkte, ist es oft nicht einmal notwendig, die Regel zu kennen. Man kann sehr gut herausfinden, wo ein Komma hingehört, wenn man sich seinen eigenen Text laut und langsam vorliest. Dort, wo man beim Lesen eine Pause macht oder wo die Stimme sich hebt oder senkt, gehört ein Satzzeichen hin. Sofern es kein Punkt ist (Fragezeichen, Ausrufezeichen usw. lassen wir bei unserer Betrachtung einmal außen vor), ist es normalerweise ein Komma, das diese Stelle füllen muß.

Das Komma steht auch zwischen Hauptsatz und Hauptsatz, wenn zwei Hauptsätze hintereinander stehen.

Beispiel: Sie trank ihren Kaffee, und dann ging sie ins Büro.

Beide Sätze, »Sie trank ihren Kaffee« und »Sie ging ins Büro«, sind Hauptsätze, und sie sind auch noch durch ein »und« verbunden. Da läßt man das Komma gern einmal weg. Es muß jedoch dort stehen.

Es gibt noch mehr Regeln, die fünf wichtigsten sind auf der Internetseite »Kommaregeln« zusammengefaßt. Wenn Sie diese fünf Regeln beachten, werden Sie in 99 Prozent der Fälle die Kommata richtig setzen. Das reicht.

Sie müssen also nicht ein ganzes Sammelsurium von Regeln auswendig lernen, um Ihre Zeichensetzung zu verbessern.

Seien Sie höflich und respektvoll Ihren Leserinnen gegenüber, und achten Sie darauf, daß Sie ihnen das Lesen durch die richtige Kommasetzung erleichtern.

Zeiten

Eine zweite Sache, die auch immer wieder gern falsch gemacht wird, ist das Durcheinanderwürfeln beliebiger Zeiten.

In einer Geschichte oder einem Roman gilt eigentlich nur eine Zeit: die Erzähl-Vergangenheit.

Alles, was in der Geschichte passiert, muß in der Vergangenheitsform stehen.

Es geht also nicht, daß ich im ersten Satz die Vergangenheitsform verwende, im zweiten dann die Gegenwart und im dritten eventuell wieder die Vergangenheit.

Beispiel (falsch): Sie hatte verschlafen. Wer weiß denn schon, daß heute die Sommerzeit beginnt? Sie verließ hastig das Haus.

Wenn man sich seinen Text im nachhinein noch einmal durchliest, sollte man solche Fehler beseitigen.

Richtig wäre: Sie hatte verschlafen. Wer wußte denn schon, daß heute die Sommerzeit begann? Sie verließ hastig das Haus.

Anders ist es, wenn die Figur den zweiten Satz denkt oder sagt:

Sie hatte verschlafen. Wer weiß denn schon, daß heute die Sommerzeit beginnt? dachte sie. Sie verließ hastig das Haus.

oder

Sie hatte verschlafen. »Wer weiß denn schon, daß heute die Sommerzeit beginnt?« sagte sie. Sie verließ hastig das Haus.

Wichtig ist auch hier wieder die Höflichkeit und der Respekt der Leserin gegenüber.

Eine falsche Zeitform, ein falsches oder fehlendes Komma, falsch geschriebene Wörter, falsche Groß- und Kleinschreibung – das alles stört die Leserin in ihrem Lesefluß und verdirbt ihr den Lesegenuß.

Lassen Sie Ihre Leserin das, was Sie geschrieben haben, ungestört genießen.

Schreiben Sie richtig.

 
Wie schafft es die Autorin, mich zu fesseln?
Schreibratgeber
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Dienstag, den 04. September 2007 um 13:39 Uhr

Talent, Begabung – ja, natürlich, das ist schon wichtig, aber was beim Lesen wirklich fesselt, ist meistens die Kunst, das Handwerk richtig anzuwenden.

Wenn also Geschichten fesselnd sind – woran liegt das?

Es gibt kein Geheimrezept dafür, aber was ich festgestellt habe, ist: Wenn eine Geschichte mit einem Dialog beginnt, kommt man besser in die Geschichte hinein.

Weiterlesen: Wie schafft es die Autorin, mich zu fesseln?
 
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