Die Schreibwerkstatt

Beiträge

Vorbilder

Reden wir mal über Vorbilder. Kürzlich wurde mir das nette Kompliment gemacht, ich könnte Leute gut über Dialog charakterisieren. Als ich zu schreiben begann – ich meine jetzt, professionell zu schreiben, keine Schulaufsätze, Briefe oder Arbeiten für die Uni – war Dialog für mich nicht unbedingt ein Mittel zur Charakterisierung einer Person. Damals wußte ich noch gar nichts darüber, wie man eine Person charakterisiert, ich sah nur an den Autorinnen, die ich gern las, daß sie es konnten.

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»Kreative« Schreibprogramme

Als ich das heute in einem Blog las: »Kreative« Schreibprogramme – mußte ich erst einmal lachen. Smile Im Grunde genommen ist das ein Widerspruch in sich: eine kreative Software. Die Software ist immer nur so »kreativ« wie der Programmierer. Mehr als der eingebaut hat, kann die Software nicht.

Kreativität bedeutet jedoch etwas anderes. Eine Software ist zuerst einmal nicht mehr als ein Bleistift oder eine Tastatur am Computer, nämlich ein Werkzeug.

Erst durch das, was man mit diesem Werkzeug, egal ob Stift oder Tastatur, schreibt, kann etwas Kreatives entstehen, allerdings hat das nichts mit dem Werkzeug zu tun, sondern es entspringt dem Gehirn desjenigen, der dieses Werkzeug benutzt.

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Die Präzision des Schreibens

Präzision wird meist nur in Zusammenhang mit technischen Geräten als Qualitätskriterium verwendet, aber warum eigentlich? Warum verlangt man nicht auch von jeder und jedem Schreibenden Präzision? Sind SchriftstellerInnen weniger professionell als beispielsweise Autobauer?

Oder legen LeserInnen weniger Wert auf Qualität als AutofahrerInnen?

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Der verflixte Doppelpunkt!

Ein Doppelpunkt wird in der deutschen Sprache selten verwendet, aber wenn man ihn verwendet, sollte man ihn richtig verwenden. (Und ein Leerzeichen dahinter setzen, das vergessen viele.)

Bei etlichen Einsendungen von Manuskripten fällt auf, daß viele anscheinend nicht wissen, wie man den Doppelpunkt richtig verwendet. Deshalb hier mal ein paar Hinweise dazu.

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Die Kunst, stilvoll zu schreiben (2)

Was wird heutzutage über die Jugend gelästert (wobei »Jugend« ja mittlerweile fast bis dreißig geht), wie oft wird behauptet, früher war alles besser? Aber was ist die Wahrheit? Es war nicht besser. Schon vor langer Zeit wurden dieselben Dinge bemängelt wie heute.

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Gegenwart oder Vergangenheit?

Unser Wettbewerb ist vorbei, also haben wir jetzt Zeit, uns wieder dem Tagesgeschäft zuzuwenden.

Ich unterhielt mich letztens mit einer Kollegin, die sogenannte »freche Frauenromane« schreibt (ehrlich gesagt ein Genre, das mir nicht wirklich etwas gibt), und zwar schreibt sie sie alle im Präsens, in der Gegenwartsform.

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Die Autorinnen und das Layout

Da hier doch einige Verwirrung bezüglich der Formatierung eines Dokumentes aufgekommen ist, möchte ich mal versuchen, etwas Klarheit in die ganze Angelegenheit zu bringen. Wobei ich allerdings mein Anliegen in einem einzigen Satz unterbringen kann:

Layouten Sie Ihre Dokumente einfach nicht!

Sie sind Autorin, Sie sind für den Inhalt verantwortlich. Für das Layout sind andere zuständig.

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