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Intime Details möchte Reporterin Alexandra von der schwerreichen Susanne von Saalfeld in einem Interview erfahren. Jedoch kommen sie sich dabei näher als geplant.
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Lesbische Unterhaltung


Schreiben
Alles rund ums Schreiben: Sorgen und Ängste von Schriftstellern, Gedanken anderer Autoren über die Schreiberei, Zitate, Gedichte . . .

Widerstand ist zwecklos
Journal - Schreiben
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Samstag, den 18. August 2012 um 10:36 Uhr

Ja, so ist das, wenn man sagt: »Dieses Jahr schreibe ich kein Buch«.

Der Handyroman hat mir einfach so viel Spaß gemacht, und nun ist er unter dem Titel »Widerstand ist zwecklos« schon in unserem Kindle-Shop erschienen. Der Titel ist dabei wirklich zweideutig: Kathryns Widerstand ist ebenso zwecklos wie meiner, wenn ich mich dagegen wehre, ein Buch zu schreiben.

 
Gibt es eine Ausbildung zum/r SchriftstellerIn?
Journal - Schreiben
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Donnerstag, den 19. April 2012 um 00:00 Uhr

Gibt es eine Ausbildung, die ich absolvieren kann, und hinterher bin ich Schriftstellerin und kann mich darauf berufen wie bei jedem anderen Berufsabschluss?

Diese Frage wurde kürzlich an uns herangetragen. Und es gibt tatsächlich Ausbildungen über die schon vorhandenen „Schreibschulen“ im Internet hinaus, die meist profitorientierte Unternehmen sind und versprechen, aus den LehrgangsteilnehmerInnen SchriftstellerInnen zu machen.

Bis vor einigen Jahren war die einzige Ausbildung anderer Art das Studium am „Deutschen Literaturinstitut Leipzig“, das heute entweder mit einem Bachelor- oder mit einem Magisterabschluss endet, früher mit dem Abschluss „Diplomschriftsteller“.

Mittlerweile gibt es zudem auch einen Bachelor-Studiengang „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ an der Uni Hildesheim.

Teilnehmen kann man an diesen Studiengängen aber nicht einfach so, sondern man muss eine „künstlerische Eignungsprüfung“ bestehen. Ähnlich wie man an einer Musikhochschule oder an einer Kunstakademie eine Aufnahmeprüfung machen muss, durch die festgestellt werden soll, ob man für diese künstlerischen Berufe überhaupt geeignet ist und die nötigen Voraussetzungen mitbringt.

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Einfach schreiben
Journal - Schreiben
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Sonntag, den 15. April 2012 um 00:00 Uhr
Was immer du schreibst –
schreibe kurz, und sie werden es lesen,
schreibe klar, und sie werden es verstehen,
schreibe bildhaft, und sie werden es im Gedächtnis behalten.
(Joseph Pulitzer)

Das ist der Herr, nach dem der berühmte Pulitzerpreis benannt ist, und wie man aus diesem Zitat entnehmen kann, zu Recht. Denn was er hier kurz zusammenfasst, ist die Essenz des erfolgreichen Schreibens. Die Kürze kann man etwas ausdehnen, denn Herr Pulitzer war Journalist, kein Romanautor. Der seit 1917 jährlich verliehene Pulitzerpreis ist demgemäß eine Auszeichnung, die nur an JournalistInnen geht, für besonders gut recherchierte und geschriebene Artikel und Reportagen.

Aber für jede Art von Schreiben gilt: gut recherchiert und gut geschrieben sollte es immer sein. Gerade hier beim LiteraturPreis kann man sehr gut beurteilen, ob eine Autorin das geschafft hat.

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Bücher beurteilen
Journal - Schreiben
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Freitag, den 13. April 2012 um 00:00 Uhr
Eigentlich lernen wir nur aus Büchern, die wir nicht beurteilen können. Der Autor eines Buches, das wir beurteilen können, müsste von uns lernen.

Johann Wolfgang von Goethe

Da wir uns hier gerade alle mit dem Beurteilen von Büchern beschäftigen, ist das, wie ich finde, eine interessante Aussage. Obwohl es schwierig ist, dazu eindeutig ja oder nein zu sagen.

Wie kann man aus Büchern lernen, die man nicht beurteilen kann? Was sollte man daraus lernen, wenn man – wie es die Aussage suggeriert – diese Bücher gar nicht versteht? Oder soll das heißen, dass man Bücher nicht verstehen muss, um aus ihnen zu lernen? Fände ich persönlich schwierig, das muss ich zugeben.

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Liebesroman und Hochliteratur
Journal - Schreiben
Geschrieben von: Ruth Gogoll   
Dienstag, den 10. April 2012 um 00:00 Uhr

Liebesroman und Hochliteratur – geht das überhaupt?

Ich denke, gewisse Themen, wie z.B. das weltweit für alle Menschen interessanteste und wichtigste Thema Liebe, werden grundsätzlich von Hochliteratur ausgeschlossen. Hochliteratur muss sich quälen. Hochliteratur lässt sich am besten auch den Helden oder die Heldin quälen. Hochliteratur geht besser nicht gut aus, sondern tragisch. Hochliteratur vermittelt dem Leser am besten kein gutes Gefühl beim Lesen, sondern Betroffenheit, Trauer, Depression und Langeweile.

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