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125 Jahre Agatha Christie

Dieses Jahr im September wäre Agatha Christie 125 Jahre alt geworden. Eine unheimlich lange Zeit, wenn man einmal zurückblickt, was in diesen 125 Jahren alles passiert ist. Als Agatha Christie im Jahr 1890 geboren wurde, hätte sie sich wohl nicht träumen lassen, was ihre Lebenszeit bis zum Jahr 1976 alles umfassen würde.

Noch in dem Zeitalter geboren, das man als das viktorianische bezeichnete, war die Welt für kleine Agatha eine ganze Weile ziemlich in Ordnung. 1901 starb Königin Victoria von England dann, und damit war die nach ihr benannte Epoche beendet.

In Agatha Christies Romanen lebte diese Zeit jedoch noch lange weiter, vor allem in der Figur der Miss Marple. In den ersten Kurzgeschichten um Miss Marple wird sie so beschrieben, wie man Königin Victoria oft auf Bildern sieht und wie viele alte Damen damals aussahen: ein Schleier über den aufgetürmten Haaren, Spitzenhalbhandschuhe an den Fingern und ein Kleid, das ein halbes Zimmer einnahm und rauschte wie ein Wasserfall, wenn man sich darin bewegte.

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Die Wiener haben ja Humor :)

Nach all dem Stress um küssende Lesben in Wien nun ein positives Zeichen: Zu Ehren der wurstigen Conchita, die das letzte Mal den Grand Prix d'Eurovision gewonnen hat, so dass Wien nun der nächste Veranstalter dieses insbesondere bei Schwulen so sehr beliebten Ereignisses ist, werden die Fußgängerampeln umgestaltet. Schwule und lesbische Paare statt Heteros. Ob das auch nach dem Grand Prix so bleibt? Und ob sich andere Städte ein Beispiel daran nehmen? cool

Lesbische und schwule Fußgängerpaare

Braucht die Welt Twitter-Philosophen?

Gestern stolperte ich zufällig über eine Meldung, dass ein gewisser Jaden Smith seinen Twitter-Account gelöscht hätte. Weder der Name sagte mir etwas noch finde ich irgendetwas Besonderes dabei, seinen Twitter-Account zu löschen, eigentlich keine Meldung wert. Da das aber Aufregung verursacht zu haben schien, forschte ich ein bisschen nach und musste dann doch ziemlich lachen.

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Amazon ist böse.

Wenn man ausschließlich große deutsche Zeitungen liest, könnte man derzeit schnell zu dieser Schlussfolgerung kommen. Allen voran die FAZ möchte ihren Lesern und Leserinnen glauben machen, dass Amazon als ganz fiese Kapitalistenkrake alles Verlagswesen auslöschen möchte.

Aber so einfach ist das leider nicht.

Der offen ausgetragene Disput zwischen Amazon und Hachette ist nur die Spitze des Eisbergs. Und den Verlag als armes Opfer darzustellen, ist einseitige und pure Schwarz-Weiß-Malerei.

Wie konnte es also dazu kommen?

Um das besser erklären zu können, reisen wir einmal in die jüngere Vergangenheit.

Mitte der 90er Jahre hatte die Musikindustrie es sich sehr gemütlich eingerichtet: Der Markt war groß, die CD-Verkäufe liefen blendend, MTV & Co. brachten zusätzliches leicht verdientes Geld rein. Und da das alles noch nicht reichte, fingen die Plattenfirmen an, an der Preisschraube zu drehen. CDs wurden sukzessive teurer, schleichend, aber stetig. Was sollten die Leute machen? Wollten sie die Musik ihrer Lieblingsbands haben, mussten sie die CDs kaufen. Preise von über 30 DM wurden anvisiert.

Das hätte sogar beinah funktioniert, wenn da nicht das Fraunhofer Institut das MP3 entwickelt hätte. Und wenn das Internet nicht gewesen wäre.

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Homo-Ehe aus Versehen

Mittlerweile trudeln alle paar Tage Nachrichten über Länder ein, in denen die Homo-Ehe legalisiert wurde. Das ist natürlich ein Trend, den wir sehr begrüßen.

Aus den »Standardnachrichten« sticht jedoch die Meldung von heute ziemlich heraus: In Costa Rica wurde die Homo-Ehe aus Versehen eingeführt. Die Parlamentarier haben das Gesetz durchgewinkt, ohne den Text vorher genau gelesen zu haben – und so hat sich die Faulheit von Politikerin mal an selbigen gerächt. Smile

Im ersten Entwurf stand noch nichts drin von Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern. Aber eine linksgerichtete Partei hat nach dem ersten Entwurf entscheidende Änderungen vorgenommen, die jedoch keiner bemerkt hat. Die Präsidentin des Landes hat schließlich gegen den Protest der übertölpelten Abgeordneten unterschrieben, und nun ist es Gesetz: Schwule und Lesben in Costa Rica dürfen heiraten. Smile

Konvervative in Costa Rica legalisieren versehentlich Homo-Ehe

Ein Lied für die Homo-Ehe aus Neuseeland

Schon beim Grand Prix d′Eurovision de la Chanson – auf Englisch langweilig Eurovision Song Contest genannt – gab es einen schönen Beitrag der finnischen Teilnehmerinnen: „Marry me“. Und zum Schluss küssten sich dann zwei der Frauen auf der Bühne mit Hochzeitskleid und allem. Leider landete das Lied ziemlich weit hinten, was wohl vor allen Dingen den rückwärts gerichteten Kräften in den verschiedenen europäischen Ländern zuzuschreiben ist.

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Die Schildbürger sterben nicht aus

Deutsche Beamte (oder Beamte generell) haben nicht den besten Ruf, und manchmal tun sie mir leid, weil so viel auf ihnen herumgehackt wird, aber auf der anderen Seite geschehen auch immer wieder Dinge, die bestätigen, dass gewisse Beamte wohl wirklich nicht den höchsten IQ haben. Diesmal beispielsweise mit diesem Schildbürgerstreich:

Deutsche Beamte als Schildbürger: Weltberühmte Geigerin wie Verbrecherin behandelt

Eine weltberühmte Geigerin reist mit ihrer wertvollen Geige. Normal, sollte man meinen, und selbst Zoll- oder Steuerbeamte sollten wissen, dass es so etwas gibt. Aber mitnichten. Im deutschen Paragraphendschungel sind alle gleich und werden von Zoll und Steuer gleichermaßen ausgenommen, ob es rechtens ist oder nicht.

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»Ich bin froh, daß ich keine Kinder habe«

In einem Bericht der Netzeitung las ich dies:

Die britische Schauspielerin Helen Mirren wehrt sich gegen die Behauptung, daß kinderlose Frauen unglücklich sind: Sie sei froh über ihre Freiheit, sagt die 62-Jährige.
Dame Helen Mirren, die jüngst als Hauptdarstellerin in »The Queen« Erfolge feierte, ist froh, daß sie nie Kinder bekommen hat. Die Annahme, daß kinderlose Frauen trauriger seien als solche mit Kindern, halte sie für »Mist«, zitiert sie der Onlinedienst »Imdb«.

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Die Frauen in den 80ern (5 - Kim Wilde)

Ja, die wilde Kim  . . . Solche Frauen gibt es heute nicht mehr, habe ich manchmal den Eindruck. So überwältigend sexy. Wenn man damals für Kim Wilde geschwärmt hat, wußte man wirklich nicht, sollte man nur hinhören oder lieber hinsehen.  Auf jeden Fall bewegt sich da einiges, wenn sie tanzt  . . .

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Do bes Kölle

Je länger man von seiner Heimat fort ist, desto mehr merkt man, wie man damit verbunden ist. Das hat mir meine Oma schon als Kind erzählt, die aus ihrer Heimat Ostpreußen äußerst brutal vertrieben wurde.

Ich wurde zwar nicht vertrieben, aber ich lebe nicht mehr im Rheinland, und je älter ich werde, desto mehr treiben mir Lieder wie dieses hier Tränen in die Augen.

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