Lesbische Liebesgeschichten, vornehmlich erotisch, lustig, romantisch . . .
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Raven fühlte Lektras Besorgnis wie einen eisernen Ring, der sich um ihr Herz legte. „Schon gut“, sagte sie, um Lektra zu beruhigen. „Ich gehe ja schon.“ Immer noch war sie nicht so sehr davon überzeugt, dass es wirklich eine Bedrohung gab. Sie überlegte sogar, ob sie nicht doch zu Adriana gehen sollte. Immerhin würde sie damit auch die Stadt verlassen.
„Bist du wahnsinnig?“ Lektra starrte sie entsetzt, aber auch ärgerlich an. „Hast du es denn immer noch nicht begriffen? Sie mag vielleicht im Bett eine heiße Nummer sein, aber sie ist gefährlich. Gefährlicher, als du dir überhaupt vorstellen kannst. Willst du für ein bisschen Sex dein Leben riskieren?“
Raven hob unentschlossen die Schultern. „Na ja … Es war schon ziemlich außergewöhnlich.“
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„Du hast was getan?“
Raven zuckte die Schultern, allerdings mehr wie ein trotziger Teenager als wie die selbstbewusste Einzelgängerin, die sie normalerweise war. „Ich wollte es dir nicht sagen. Aber du wolltest es ja unbedingt wissen.“
„Du meine Güte.“ Lektra sank fast hinter der Theke zusammen.
„Also bitte, Lektra ...“ Raven runzelte missbilligend die Stirn. „Jetzt mach doch nicht so ein Drama daraus. Sie und ich sind beide erwachsen, wir können tun, was wir wollen.“
„Erwachsen?“ Lektra lachte hohl auf. „Oh ja, das ist sie!“
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Ihre Hand wanderte langsam tiefer. „Und dass es eine schöne, junge Frau war, ist noch viel länger her.“ Ihre Hand blieb auf Ravens Brust liegen.
Raven trat schnell einen Schritt zurück, so dass Adrianas Hand herunterfiel.
Adriana lachte leise. „Was hast du gedacht? Dass ich es nicht merke? Du bist gut, aber nicht so gut.“
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Geschichten -
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Geschrieben von: Ruth Gogoll
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Dienstag, den 01. Januar 2013 um 13:00 Uhr |
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8
„Ich bringe Euch hin. Folgt mir.“ Das Grinsen, mit dem der Gnom Raven einlud, aus diesem Mund mit kaum vorhandenen Zähnen, wirkte gruselig.
Für Ravens Begriffe ging der kleine Mann sehr langsam, und sie hatte viel Zeit nachzudenken. Sie war verwirrt, wenn ihr das auch niemand angesehen hätte. Ihr Gesicht war wie eine Maske aus Stein. Das Amulett, das der Bettler ihr verkauft hatte, war nicht vollständig. Ein Teil fehlte.
Und diesen Teil trug Raven, seit sie denken konnte, bei sich –
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Geschrieben von: Ruth Gogoll
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Dienstag, den 01. Januar 2013 um 08:59 Uhr |
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4 (Teil 1-3 gibt es hier: Ravens Geheimnis, Ravens Geheimnis 2, Ravens Geheimnis 3)
So weit, so schlecht, dachte sie.
Ob sie das Permit überhaupt bekommen würde, war mehr als fraglich. Die stellvertretende Stadtkommandantin wollte Raven eindeutig nicht hier haben. Sie verteilte Permits nur nach Sympathie, und offensichtlich war Raven ihr unsympathisch.
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