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Positives Denken macht Versager?

Pünktlich zum 31. Dezember 2015 – also rechtzeitig, um noch die guten Vorsätze zum neuen Jahr darauf abstimmen zu können – erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel mit dem Titel: »So erreichen Sie Ihre Ziele – wissenschaftlich erprobt«.

Wissenschaftlich erprobt klingt ja immer gut, da hat also jemand geforscht. Mittlerweile wissen wir, dass das nicht unbedingt etwas heißt, aber in diesem Fall geht es um eine richtig langfristige Erforschung, nämlich über zwanzig Jahre. Heißt immer noch nichts, aber zumindest ist es kein Schnellschuss.

Die Psychologieprofessorin Gabriele Oettingen hat sich über diese lange Zeit dem Thema »Positives Denken« gewidmet und dabei Erstaunliches herausgefunden: Positives Denken führt nicht immer zum Erfolg. Manchmal bewirkt es sogar eher das Gegenteil.

Nun ja, so erstaunlich ist das auch wieder nicht, denn jeder Mensch kann sich wohl vorstellen und hat es ganz sicher auch schon selbst einmal erfahren: Wünschen allein genügt nicht. Und positives Denken ist so etwas wie ein Wunsch, den man sich erfüllen will. Aber ebenso wenig, wie es genügt, über etwas zu reden, nützt es auch, sich einfach nur etwas zu wünschen. Man muss etwas tun, um seine Ziele zu erreichen.

Wirklich nichts Neues, aber vielleicht hatte Frau Oettingen eine sehr schöne Kindheit und hat immer bekommen, was sie sich gewünscht hat. wink

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Wer schreibt, bleibt

Je älter ich werde, desto mehr mache ich mir Gedanken darüber, was von mir bleibt, wenn ich tot bin. Ich habe keine Kinder, also meine Gene werden nirgendwo erhalten bleiben, physisch werde ich einfach fort sein, ohne eine Spur. Was aber bleibt, sind meine Bücher. In elektronischer Form können sie sogar Jahrhunderte überleben.

Ein höchst merkwürdiger Gedanke. Obwohl es auch heute Texte gibt, die schon Hunderte von Jahren alt sind. Die Nibelungen zum Beispiel. Auch Goethe ist schon eine Weile nicht mehr unter uns. Shakespeare. Viele, viele Menschen, die in früheren Jahrhunderten geschrieben haben. Und dennoch kennen wir immer noch ihre Namen.

Also ist Schreiben sozusagen eine Garantie für Unsterblichkeit. Fast schon ein erschreckender Gedanke.

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Die Suche nach der verlorenen Zeit

Der Titel bezieht sich auf Marcel Prousts Auf der Suche nach der verlorenen Zeit, ein Riesenwerk bestehend aus sieben Bänden – für manche das bedeutendste Werk der französischen Literatur überhaupt –, das er zwischen 1908 und 1922 geschrieben hat, also zu einer Zeit, als es noch kein Internet gab, noch nicht einmal eine Vorstellung davon, dass es so etwas geben könnte. Trotzdem scheint es auch damals schon das Problem mit der Zeit gegeben zu haben.

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Geld macht nicht glücklich

Es gibt immer wieder Studien zu Dingen, die man eigentlich längst weiß oder die sogar schon sprichwörtlich sind. Dazu gehört die Erkenntnis „Geld macht nicht glücklich“.

Eben las ich, dass man das jetzt mal wieder untersucht und herausgefunden hat, dass es tatsächlich so ist. Und ich denke, jeder Mensch kann das bestätigen, auch ohne dazu eine Studie durchzuführen.

Was macht Geld dann trotzdem für viele Leute so erstrebenswert, obwohl es doch offensichtlich nicht glücklich macht? Ist es nicht Glück, wonach wir im Leben streben? Dann sollten wir überhaupt nicht nach Geld streben, wäre der Umkehrschluss. Aber so ist es nicht. Das beweisen die vielen Leute, die jede Woche Lotto spielen oder sonstwie versuchen, an viel Geld zu kommen, oder auch Menschen, die ihrer Karriere, jeder Lohnerhöhung oder generell einem hohen Einkommen alles andere unterordnen.

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Geschichte einer Nonne

Ich habe das zwar in Kurzform schon getwittert, aber ich denke nicht, dass alle mir auf Twitter folgen können oder wollen, deshalb hier noch die Langfassung. Diese Klostergeschichte und das reale Tagebuch der jungen Nonne, das ich schon erwähnte, haben mich sehr an den Film »Geschichte einer Nonne« erinnert. Es ist ein sehr alter Film, so dass ihn viele wahrscheinlich gar nicht kennen. Er ist 1958 entstanden.

Die Hauptrolle spielte Audrey Hepburn – und nein, sie sieht nicht aus wie Regina. Und schon gar nicht wie Leonie. Der Film basiert auf dem tatsächlichen Leben der belgischen Krankenschwester und ehemaligen Nonne Marie Louise Habets. Nachdem Habets schon nicht mehr Nonne war, nur noch Krankenschwester, traf sie nach dem zweiten Weltkrieg die Autorin Kathryn Hulme, und die beiden wurden ein lebenslanges Paar.

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Naiad und Barbara Grier

Mein nächster Artikel ist in der Huffington Post erschienen:

Ruth Gogoll: Gedenken an Naiad

Da der Artikel auf englisch ist, fasse ich das mal kurz zusammen. Es geht darum, daß ich so einen netten Kommentar auf meinen ersten Artikel in der Huffington Post bekommen habe, in dem sogar vorgeschlagen wurde, ich sollte das Bundesverdienstkreuz bekommen. 

Das ist ein sehr netter Vorschlag, aber wenn man sich mal anschaut, was für ein Mensch unser derzeitiger Bundespräsident ist (steht ja genug in den Medien zur Zeit über seine Glanztaten ), wird das wohl nichts.

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Frisieren und lieben

Vor einiger Zeit lief im Fernsehen ein wunderbarer Film mit dem deutschen Titel »Über kurz oder lang«. Bei dem Titel weiß man nicht so genau, um was es geht, aber wer Gelegenheit hat, diesen Film anzuschauen, sollte es tun. Es ist ein selten gelungenes Schmuckstück.

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Der Neue in der Garage

Ich weiß, für viele Frauen sind Autos kein interessantes Thema, aber für meine Frau und mich ist das anders: Wir interessieren uns für Autos. Vor allen Dingen für Autos, die genau den Zweck erfüllen, den wir suchen, und wir wollen natürlich die eierlegende Wollmilchsau.

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Bleiben Sie aufmerksam!

Haben Sie das auch schon festgestellt? Wenn Sie sich länger einer Aufgabe widmen, läßt Ihre Aufmerksamkeit nach. Irgendwann hat man das Gefühl, sie ist ganz aufgebraucht.

Vor allem, wenn man sich sehr stark auf eine Aufgabe konzentriert, vielleicht weil der Chef heute noch Ergebnisse sehen will, wird es, je länger man an der Aufgabe arbeitet, immer schwieriger, sie zu erfüllen.

Aber das muß nicht sein. Machen Sie einfach mal eine Pause und gehen Sie dann mit frischer Kraft ans Werk. Ein Spaziergang um den Block oder die Beschäftigung mit etwas anderem als der vorgegebenen Aufgabe füllt die »Aufmerksamkeitsbatterien« mit Leichtigkeit wieder auf.

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