Wer hat den 6. LLP gewonnen?

Die Gewinnerin des 6. Lesbischen LiteraturPreises ist

Geschichte Nr. 10

Janika Rehak

»Schwarzer Fleck, weißes Blatt«

Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinnerinnen der zehn el!es-Bücher werden aus den Teilnehmerinnen an der Abstimmung ausgelost. Sie werden im Laufe der Woche per E-Mail benachrichtigt.

Hier ist die Liste aller Beiträge des Wettbewerbs:

 

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Wer hat hier bereits gepostet?

  • katrin
  • Michaela
  • Autorinnen Geschichte 11
  • Alexandra Liebert
  • Jette
  • Autorin von Nr. 6
  • Mac (Autorin Geschichte 9)
  • Admin
  • Katinka
  • Autorin Geschichte 5
  • Admin

    Nein, die Auszüge sind nicht mehr zu lesen. Aber einige der eingereichten Manuskripte können Sie nächstes Jahr als Bücher kaufen. Und außerdem gibt es nächstes Jahr den nächsten Literaturpreis, da können Sie dann die neuen eingereichten Geschichten lesen. Bis dahin gibt es aber eine Menge anderer Geschichten hier auf unserer Seite zu lesen, unter „Geschichten“ und unter den „Schreibübungen“.
    Auch die kostenlosen Leseproben aller unserer Bücher in unserem schönen, neuen Shop www.elles-shop.de sind sehr ausführlich, dort können Sie auch einmal reinlesen.

  • katrin

    Hallo, ich bin leider erst spät auf diese Seite und die Geschichten gestoßen und nun sind sie fort, ungelesen von mir :D
    Gibt es irgendeine Möglichkeit, diese 13 Geschichten noch irgendwo nachzulesen? Danke und Gruß, Katrin

  • Autorin von Geschichte 2

    Vielen Dank für die Stimmen und Trommelwirbel und Fanfaren für die Siegerin! Es ist Zeit, sich etwas im Selbstlob zu sonnen, denn Stimmen haben wir alle bekommen. :-)

    Einen schönen Tag noch,
    Nr. 2

  • Autorin von Geschichte 10

    Vielen, vielen Dank an alle für die Glückwünsche :), für anregende Diskussionen und hilfreiche Kritik, danke an die Kolleginnen, die spannenden Lesestoff geliefert haben - und natürlich auch noch mal ein Herzliches Dankeschön an alle, die für meine Geschichte abgestimmt haben!

    Danke auch an das Lektorat und den Verlag! Dieser Wettbewerb bietet einfach eine tolle Gelegenheit, seine Geschichte zu präsentieren und sich Feedback abzuholen, ich persönlich konnte für mich jedenfalls schon vorab eine Menge mitnehmen. :)

    Sorry übrigens für die etwas verspätete Reaktion - bin gestern Abend erst spät nach Hause gekommen und vor lauter Freundentaumel noch ein klein wenig durcheinander... ;)

  • Autorin Geschichte 5

    Herzlichen Glückwunsch der Gewinnerin! Und vielen Dank an alle, die auch für meine Geschichte gestimmt haben :)
    Liebe Grüße von Nummer 5!

  • Michaela

    Auch ich möchte mich in die Reihe der Gratulanten einreihen und gratuliere der Autorin von Geschichte 10 herzlich zum Sieg. :)

    Der Wettbewerb und die daraus resultierenden Geschichten und Kommentare hierzu, waren interessant und lehrreich. Es war aufregend und hat Spaß gemacht teilzunehmen und immer wieder in die neuen Kommentare rein zu schauen.

    Ich danke Frau Gogoll und Ihren Mitarbeiterinnen dafür, dass das überhaupt machbar war! Es steckt ja auch dort einiges an Arbeit dahinter.

    Auch möchte ich mich, wie auch schon viele Teilnehmerinnen vor mir, bei allen Leserinnen bedanken, die sich die Zeit genommen haben um die Geschichten zu lesen und auch sehr sachlich zu bewerten.

    Ich wünsche allen noch einen schönen restlichen Feiertag!

    Liebe Grüße,
    Michaela

  • Terry

    Ein so eindrucksvolles Voting. Alle Achtung. Und natürlich auch von mir herzlichen Glückwunsch dazu. Ich hatte mich ja - leider muss ich jetzt sagen - gescheut, die Geschichte zu lesen. Aufgrund des Themas. Aber wenn so viele Leserinnen der Geschichte ihre Zustimmung gegeben haben, muss ich meine Einstellung wohl grundlegend überdenken. Daher bin ich richtig gespannt darauf, wie das Thema dann letztendlich in einem Buch verarbeitet wird.

    Einen schönen Restfeiertag noch. :o

  • Autorin von Geschichte 1

    ...auch von mir herzlichen Glückwunsch!

    Und ich wünsche allen noch einen schönen Abend. Tschüss :)

  • Pia

    ... herzlichen Glückwunsch! Auch wenn Geschichte 10 nicht meine Favoritin war, aber die Geschichte ist wirklich toll geschrieben. Jetzt bin ich mal gespannt, ob das Lektorat von el!es daraus einen el!es-Roman machen kann. ;)

  • Julia

    Liebe Gewinnerin und allen anderen Autorinnen,
    auch von mir herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg für die weitere Karriere. Es war ein toller Literaturpreis und ich hoffe, dass es auch im nächsten Jahr wieder viele gute Beiträge und faire und konstruktive Kritik gibt.
    Lieben Gruß
    Julia

  • Ruth Gogoll

    Herzlichen Glückwunsch der Siegerin! Das Votum unserer Leserinnen hier war doch sehr eindeutig. Geschichte 10 hatte schon eine Weile die Abstimmung angeführt, und das hat sich bis zum Schluss nicht geändert.

    Auch den anderen Teilnehmerinnen meine herzlichsten Glückwünsche, denn schon hier mitgemacht zu haben ist Grund genug für einen Glückwunsch. Meinen Respekt allen Teilnehmerinnen. Und vielen Dank für diesen schönen Wettbewerb, den die Teilnehmerinnen ermöglicht haben.

  • Autorinnen Geschichte 11

    Lilian: Hey, mein Nordfixstern! Ich rede mit dir! Hallo!

    Marina: Kann gerade nicht…ich trinke das bernsteinfarbene Funkeln deiner Augen. Wieso bist Du schon wieder angezogen?

    Lilian: Hör mal kurz auf, meine Liebesmuschel, wir machen da später weiter, brauche jetzt Deinen entermesserscharfen Verstand…

    Marina: Aye, aye! Habe allerdings nur noch einen unbrauchbaren Restverstand.

    Lilian: Gut, der muss dann reichen. Wie findest Du die Kommentare? Hast du das alles gelesen auf el!es?

    Marina: Ja, ich habe die wohldurchdachten Kommentare gerne gelesen.

    Lilian: Und die anderen?

    Marina: Ach Schatz, das regt dich auf?

    Lilian: Grummel…

    Marina: Du bist so unwiderstehlich, wenn du ungehalten bist. Komm zurück ins Bett...

    Lilian: Hey, du dösbaddelige Auster, hier geht es um unser Buch!

    Marina: Na gut. Dann lass uns schreiben, aber dann kommst du wieder zu mir ja?
    Also: Für alle, die beim Lesen genauso große Freude hatten, wie wir beim Schreiben, beantrage ich den großen Ehrensalut, und den Ehrensalut mit Strumpfbandorden für alle freundlich vorgetragene Kritik der Kommentatorinnen. Die glutäugige Rita, wichtigstes Mitglied unserer imaginären Frauschaft und glutäugige Verlockung auf dem Wortesegler wird die Preise persönlich überreichen. Selbstredend, dass es für alle ein CapitänInnen-Essen unter romantischem Sternenhimmel geben wird.

    Lilian: Ja. Wunderbar. Und wen laden wir noch ein? Wollen wir auch die anderen Autorinnen auf unseren Wortesegler „Exlibris“ einladen?

    Marina: Gebongt. Und sie dürfen alle mitkommen auf den Ausguck – Prosecco, Decken und Sternenfunkeln inklusive!

    Lilian: Liebe Mitautorinnen: Ein Hoch auf eure inspirierenden Geschichten! Wir danken euch für so viel Mut, Lust an den Worten, am Erzählen und Fabulieren. Ein Hoch und Hurra an alle, die die Worte lieben, sie formen, sie kitzeln, streicheln, locken und mit ihnen manchmal kämpfen!

    Marina: Das klingt gut, mein süßer Südengel. Aber bitte mit hochoffizieller Einladung!

    Lilian: „Liebe phantasievolle und kreative Autorinnen der anderen 12 Romane: Hiermit laden wir euch auf unseren Wortesegler ein. Stecht mit uns in die See der schönen und gelungenen Worte. Wir überwinden die Wellenkämme des schlechten Geschmacks, wir überlassen uns der Hochseefischerei der besten Worte. Wir segeln zu neuen Ufern und finden dort ungeahnte Geschichten von Liebe und Leidenschaft, wir entern die maroden Schiffe der Trivialität, wir umschiffen die Klippen der Selbstgerechtigkeit und landen im Hafen der wohlfeilen Worte und geschliffenen Sätze! Wir erzählen uns an Deck jede Menge Geschichten von Liebe und Verrat. Von Trauer, Hoffnung und Überwindung. Und besiegeln alles in einer fettweißlichen Vollmondnacht und lassen die Buddel her-Rum-kreisen. Kommt an Bord, das wird eine wilde Reise!“

    Marina: Stichwort wild. Könntest Du etwas näher kommen, damit wir wild und leidenschaftlich …

    Lilian: Du bist unverbesserlich, mein veilchenblauer Nordstern…

    Ahoi und Servus!! Von den beiden AutorINNEN von Nr. 11

  • Alexandra Liebert

    ... meine persönliche Lieblingsgeschichte.

    Trotzdem erst einmal Glückwunsch an alle Autorinnen, es sind ein paar wirklich gute Ideen und Geschichten dabei, ich bin sicher, es wird eine sehr spannende Abstimmung dieses Jahr.

    Warum also Nummer 3? Die Idee fand ich anfangs "ganz nett", mehr nicht, denn es ist einfach sehr vorhersehbar, was passieren wird. Aber recht schnell hat mich dann die Geschichte gefangen, genauer gesagt, der Schreibstil. Die Art und Weise, wie die Begegnungen der beiden Frauen beschrieben werden, haben mich wirklich berührt. Ich mag es, wenn man nicht gleich beim ersten Treffen im Bett landet, wenn sich erst etwas aufbaut, wenn man die Unsicherheit auf beiden Seiten spürt - und wenn ich als Leserin das Gefühl habe, mitten in der Geschichte zu stecken, hineingezogen werde.

    Was mir auch besonders positiv aufgefallen ist, hier habe ich zwei klare Persönlichkeiten kennengelernt. Manchmal passiert es bei Geschichten, dass man nicht so recht weiß, wer ist jetzt wer? War nicht die eine die schüchterne? Ist das jetzt nicht doch wieder die andere gewesen? Und oft ähneln sich die beiden Frauen auch sehr. Das fand ich hier wirklich erfrischend klar und deutlich gezeichnet.

    Das Thema Farbenlehre fand ich nicht mal so uninteressant, aber vielleicht wäre es noch spannender gewesen, wenn es nicht so geballt aufgetreten wäre. Hier mal ein bisschen was davon erzählt, da mal etwas einfließen lassen ... ich glaube, das hätte es noch etwas aufgelockert.

    Mein Fazit also: Geschmäcker sind verschieden, jede Geschichte hat etwas ganz besonderes und ich wünsche allen viel Glück. Mein persönlicher Geschmack wurde einfach von Geschichte 3 wie die Faust aufs Auge getroffen, hat meine Phantasie angeregt und wer weiß, vielleicht passiert ja doch nicht alles so vorhersehbar wie ich beim Lesen der Inhaltsangabe dachte. Auf jeden Fall möchte ich davon mehr lesen!!!

  • Pia

    Die Letzten sollen die Ersten sein, oder in diesem Fall die Ersten die Letzten. Da ich nach dem Pendelprinzip vorgegangen bin, kommt nun Geschichte 1 zuletzt.

    Die Inhaltsangabe ist einerseits gar nicht schlecht, sie scheint die Geschichte gut zusammen zu fassen, aber man hat das Gefühl, auf einem schwankenden Schiff zu sein. Es ist ein ständiges Hin und Her, keinen Augenblick Ruhe, schon auf diesen beiden ersten Seiten.

    Genauso flott, wie die Inhaltsangabe dahinschießt, beginnt auch der Text. Die Autorin hält sich nicht mit langen Vorreden auf, springt gleich in die Geschichte hinein, und die Wiederbegegnung – zumindest visuell – findet schon auf der ersten Seite statt.

    Vor allem der Humor der Autorin fällt auf. Manchmal versteht man die Anspielungen allerdings nicht. So vermutet Jule am Anfang, dass es Lisa an diesem Abend besser ergangen sein soll als Jule und Birte. Es ist jedoch absolut nicht ersichtlich, worauf sich diese Bemerkung bezieht. Es wird auch nicht erklärt.

    Das ist überhaupt das größte Manko an diesem Text: Es wird oft nicht erklärt, worauf die Reaktionen der Figuren beruhen, und die Geschichte springt zu sehr hin und her (die Perspektive wechselt immer wieder und verwirrt). Das war ja schon einmal Thema in einem Kommentar, deshalb will ich darauf hier nicht noch einmal eingehen.

    Der Humor und die Leichtigkeit des Textes sind jedoch eine wohltuende Abwechslung beim Lesen, und deshalb würde ich mir wünschen, dass aus diesem Text ein humorvolles, spritziges Buch wird, mit einer schönen Liebesgeschichte, wie sie in der Inhaltsangabe beschrieben wird. Das Potenzial dazu ist unverkennbar.

    Damit bin ich nun am Ende angekommen, alle Geschichten gelesen und rezensiert, und ich möchte das noch einmal wiederholen, was hier schon mehrmals gesagt wurde, aber ich denke, es kann nicht oft genug gesagt werden: Es ist eine große Leistung, einen Roman zu Ende zu schreiben. Viele Leute schaffen das nicht. Deshalb kann jede Autorin stolz auf sich sein, dass sie das geschafft hat.
    Dass die eine oder andere Geschichte noch nicht perfekt ist oder nicht in das el!es-Programm passt, tut der Qualität der Geschichten keinen Abbruch. An einigen werden die Autorinnen noch viel tun müssen, an anderen weniger, und manche müssen vielleicht eher einem anderen Verlag vorgestellt werden. Aber alle Autorinnen haben durch ihre Arbeit, einen Roman fertig zu stellen, zu einem sehr interessanten LiteraturPreis beigetragen, und bei fast allen Geschichten hat es mir Spaß gemacht, sie zu lesen.

    Für diese große Leistung möchte ich allen Autorinnen noch einmal Dank sagen und hoffe, dass viele dieser Bücher im nächsten Jahr bei el!es veröffentlicht werden.

  • Pia

    Die Spenderherz-Geschichte kommt mir bekannt vor, ich glaube, es gibt auch da nicht nur einen Film, der sich damit beschäftigt hat. Grundsätzlich interessant finde ich die Idee, dass hier eine Heterofrau allein dadurch, dass sie das Herz einer Lesbe eingepflanzt bekommen hat, selbst zur Lesbe wird. Es wird hier, wie auch in den Filmen, mit der Doppelbedeutung von „Herz“ gespielt. Das Herz ist eigentlich nur ein Muskel, aber es wird auf der anderen Seite oft als Sitz der Liebe betrachtet. Diese eher metaphorisch bedingte Annahme wird hier in eine Geschichte umgesetzt.

    Die Inhaltsangabe ist etwas kurz geraten bzw. sie vermittelt den Eindruck, als ob das Buch da endet, wo die Liebesgeschichte erst beginnt. Auch sind Kommata eher rar, was das Lesen erschwert.

    Der Auszug beginnt eigentlich vielversprechend, aber muss jeder Mann aufgezählt werden, mit dem Lara einmal zusammen war? Wollen wir erfahren, dass Lara Stefan kennengelernt hat, indem er ihr Auto beim Ausparken beschädigte? Wen interessiert das? Und dann noch die ganze weitere Geschichte, wer Stefan ist, inklusive Vater und Firma und wie liebevoll er sich um Lara kümmert, nun da sie krank ist.

    Auch fällt auf, dass die Autorin wohl noch sehr ungeübt im Schreiben ist. Eine Person, die in einem langen Monolog, der gedruckt über eine Seite einnimmt, spricht, so dass es sich eher liest wie eine Erzählung als ein Dialog, die schon angesprochenen willkürlich gesetzten Kommata und auch andere schriftstellerisch-handwerkliche Mängel weisen darauf hin.

    Ich frage mich, wie oft hier auf dieser Seite, in der Schreibwerkstatt und sonstwo, steht, dass niemals zwei Personen im selben Absatz sprechen dürfen. Dennoch schreibt die Autorin Absätze, die über eine ganze Seite oder mehr gehen, und innerhalb dieser Absätze wechseln die SprecherInnen mehrmals, ohne dass ein Absatz eingefügt wird.

    Ich denke, das Beste an dieser Geschichte ist die Idee. Wenn man diese Idee gefühlvoll umsetzt, könnte es ein sehr gutes Buch werden, eine wunderbare Liebesgeschichte. Der hier eingereichte Auszug ist dazu jedoch nur der erste Rohentwurf. Es muss viel daran getan werden, um diese Geschichte so gut zu machen, wie sie es verdient hat.

  • Pia

    Eine Fantasygeschichte, die sogar etwas in Richtung Märchen geht. Ehrlich gesagt beides nicht meine Genres. Ich mag eher realistische Geschichten, die in der Gegenwart und im lesbischen Alltag spielen.

    Aber wenn man sich auf die Fantasy-Prämissen einlässt, die man besser nicht hinterfragt, klingt es durchaus nach einer spannenden Abenteuergeschichte, weniger nach einer Liebesgeschichte.

    Sowohl Inhaltsangabe als auch Auszug sind gut geschrieben, es gibt nur wenig am Text auszusetzen. Es wird viel erzählt, wenig Dialog, aber das ist fantasytypisch und somit nicht zu beanstanden. Ich denke, wenn man auf Fantasyabenteuer steht, sollte man sich diese Geschichte nicht entgehen lassen.

  • Pia

    Eine Liebesgeschichte der anderen Art. Es gibt einige amerikanische Filme, die dasselbe Thema haben, und die sind fast immer sogenannte „Tear Jerker“, also Filme, bei denen man eine Menge Taschentücher zur Hand haben sollte. Aber bestimmt genau das Richtige, wenn man in sentimentaler Stimmung ist.

    Die Inhaltsangabe ist gut und flüssig geschrieben, nicht zu lang und nicht zu verwickelt, sondern auf den Kern der Geschichte bezogen. Absolut nichts zu meckern. ;)

    Zum Auszug: Fängt ebenfalls flüssig an, und innerhalb kurzer Zeit wissen wir, worum es geht. Danach gibt es zwar ein paar erzählende Passagen, in denen Majas bisheriges Leben zusammengefasst wird, aber da sie erst dreiundzwanzig ist, fällt das auch vergleichsweise kurz aus.

    Der Stil wirkt manchmal ein wenig ungeübt, insbesondere die ständige Erwähnung von Majas Namen fällt auf. Hier wäre in den meisten Fällen das Personalpronomen „sie“ ausreichend, denn es ist ja keine andere Frau präsent, mit der man Maja durch „sie“ verwechseln könnte.

    Dieser ungeübte Stil ist auch das einzige, was ich an der Geschichte auszusetzen habe. Obwohl die Geschichte durchaus flüssig geschrieben ist, klingt sie manchmal wie ein Schulaufsatz. Gerade was die Gefühlsebene angeht, beschreibt die Autorin nur, zeigt aber nichts.

    Maja und Lara verstehen sich auf Anhieb gut, verlieben sich quasi sofort ineinander. Aber die Gefühle werden nicht gezeigt, es steht nur einfach da, dass es so ist. Als Maja ins Krankenhaus kommt, hat sie „wahnsinnige Angst, sich dem Untersuchungsergebnis zu stellen“, aber diese Angst wird nicht gezeigt. Es wird einfach gesagt, dass sie sie hat.

    Ich denke, das ist etwas zu wenig Show don’t tell. Beziehungsweise gar keins. Daran muss die Autorin noch arbeiten. Show don’t tell ist ein Teil des Handwerks, und in diesem Fall würde es dem Text erheblich mehr (Gefühls)Tiefe verleihen.

    Aber die Geschichte ist entschieden süß. Also würde ich mir wünschen, dass das Lektorat von el!es der Autorin beim handwerklichen Teil hilft, damit dieses Buch bei el!es erscheinen kann. Dann mit so viel Show don’t tell, dass beim Lesen eine Packung Taschentücher nicht reicht. 8)

  • Jette

    Hallo an alle Autoren,
    von mir Kommentare zu den eingesendeten Geschichten 13 bis 10. Über Rechtschreibung, Grammatik usw. möchte ich mir kein Urteil erlauben, weil ich darin selber eine Niete bin. Ich möchte eher auf Dinge eingehen wie, mag ich die Geschichte, den Schriftstil oder hat ich Verständnis Probleme beim Lesen. Am Ende möchte ich ein kleines Fazit geben: würde ich das Buch kaufen, wenn ich nur die Leseprobe und einen Klappentext hätte der etwa 30% der Inhaltsangabe ausmacht. Ich hoffe dass das den Autoren weiter hilft.

    Geschichte 13
    Die Inhaltsangabe fand ich schon schön kitschig, das ist auf jeden Fall etwas für mich. Ich konnte der Handlung gut folgen, wer was wann und wo, alles verständlich. Aber ich würde mir wünschen dass die innere Gefühlswelt und deren Gedankengänge der Protagonisten mehr beschrieben wird. Warum macht sie das und wie fühlt sie sich dabei? Ich finde das kommt gerade bei den Hauptpersonen zu kurz.
    Fazit: Ich will wissen wie es weiter geht. Würde ich das Buch kaufen? Ja!

    Geschichte 12
    Ich hab an der Geschichte nicht auszusetzten. Die Handlung ist verständlich. Ein schöner Schreibstil.
    Fazit: Ich würd es kaufen, ich will nämlich wissen wie es weiter geht

    Geschichte 11
    Die Geschichte ist sehr lyrisch, poetisch geschrieben, was auf jeden Fall mal was anderes ist. Leider fehlen mir in der historischen Geschichte häufig die Hintergrundinformationen oder sie kommen viel zu spät im Buch. Das hat bei mir immer zu falschen Schlussfolgerungen geführt. Die innere Gefühlswelt kommt auf keinen Fall zu kurz, leider hat mich die Geschichte nicht angesprochen. Aber ganz Super fand ich Idee und Umsetzung des zweiten Teils der Geschichte. Da ist Poesie und Humor dabei. Man lernt die Protagonisten langsam über den Emailverkehr kennen. Man kommt sich dabei ein wenig wie ein Voyeur vor. Davon möchte ich gerne mehr lesen
    Fazit: Da man leider noch keine halben Bücher kaufen kann würde ich es nicht kaufen.

    Geschichte 10
    Ich mochte vor allem den Schreibstil, es immer ein Hauch Zynismus bzw. Sarkasmus dabei. Leider macht die Geschichte auf den ersten Seiten nicht den Eindruck einer klassischen Liebesgeschichte. Man könnte eher eine „Selbstfindungsgeschichte“(mir fehlt der richtige Fachbegriff) dabei vermuten. Ich glaube aber, auf Grund dessen das Sie die Geschichte bei elles eingereicht haben, fest daran das es ein Happyend geben wird. Deshalb mein
    Fazit: Schwierig aufgrund meiner Leseprobe/Klappentext-Regel. Neige aber dazu das Buch zu kaufen.

  • Terry

    Julia hat Recht – die Rechtschreibung und Grammatik zu beherrschen, heißt noch lange nicht keine Fehler zu machen. Das gilt natürlich für alle. Die Fehler in einigen Geschichten können/müssen noch korrigiert werden, aber dazu müssen die Autorinnen auch darauf hingewiesen werden (dürfen). Z. B. will sich die Autorin der Geschichte 9 verstärkt mit den Regeln der Kommasetzung beschäftigen. ;)

    Vielleicht gibt es die eine oder andere Überlegung, dass die Geschichten vom Verlag noch lektoriert werden. Aber sich darauf zu verlassen, ist meiner Meinung nach nicht der richtige Weg und auch nicht besonders fair. Die Geschichte(n), die von uns Leserinnen gewählt werden, werden vom e!les-Verlag als Buch herausgegeben. Daher sollten die Manuskripte schon im Vorfeld annähernd fehlerfrei sein. Ich vermute mal, dass für alle Beteiligten (Verlag und Siegerin/Siegerinnen) – auch ohne Rechtschreib- und Grammatikkorrekturen – noch mehr als genug Arbeit zukommen wird.

    Ach und übrigens – von einer Hetzjagd auf die Autorinnen habe ich persönlich bis hierhin nichts wahrgenommen. Wenn da jemand beleidigende Äußerungen in die Richtung macht, dann spiele ich jetzt auch mal die Beleidigte. Denn dann wird doch gegen uns Rezensentinnen gehetzt. %)

  • Julia

    Liebe MeDoc,

    ich stimme dir in den allermeisten Punkten deines Kommentars zu, nur hier nicht:

    Was ich natürlich nicht verstehen kann, ist das sich ein paar von den Rezensentinnen hier über Rechtschreibung, Grammatik und vieles mehr hier auslassen, was ich an sich gut finde, aber dann sollten sie aber auch so gut wie Fehlerfrei sein. Und wenn sie nicht so bewandert sind mit Rechtschreibung und Grammatik, dann sollten sie diese Kritik hier nicht anmerken.

    Denn wenn ich (oder ganz bestimmt auch die meisten anderen) hier etwas schreibe, dann schreibe ich drauf los und überfliege den Text vielleicht vorher noch mal, überprüfe ihn aber nicht mehr akribisch nach Fehlern.
    Wenn ich allerdings einen Wettbewerbsbeitrag (oder generell ein Manuskript) irgendwo einreiche, dann ist die Form, und dann sind auch Rechtschreibung und Grammatik, sehr viel wichtiger. Um dann einen guten Eindruck zu hinterlassen, werde ich den Text sehr viel sorgfältiger prüfen und korrigieren ggf. mit Hilfe eines entsprechenden Programmes oder durch die Hilfe auf diesem Gebiet bewanderter Freunde/Bekannter.
    Kein Verlag wird ein Manuskript weiterlesen, was auf den ersten Seiten nur so von Fehlern wimmelt, dass man es gar nicht richtig lesen kann. Dafür ist die Auswahl (bei großen Publikumsverlagen noch viel mehr) zu groß. Da ist keiner auf genau dein - schelcht abgefasstes - Manuskript angewiesen.

    Und nur, weil man hier vielleicht mal Flüchtigkeitsfehler einbaut, heißt das ja nicht unbedingt, dass man sich generell damit nicht auskennt.
    Das würde ich also schon unterscheiden.

    Aber ansonsten gebe ich dir recht.

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