9. Lesbischer LiteraturPreis 2015

Wettbewerbsbedingungen:

  1. Teilnehmen können ausschließlich Frauen.
  2. Eingereicht werden können bisher noch nicht veröffentlichte lesbische Liebesromane oder Romane, die das lesbische Leben zum Thema haben. Ebenso sind sogenannte »Uber«-Storys erlaubt.
    Bitte beachten Sie, dass die Hauptfiguren des Romans ausschließlich Frauen sein sollten. Männer sind erlaubt, aber nur als Nebenfiguren, und der Roman sollte nicht mit einem Mann beginnen. Unsere Leserinnen möchten eine Welt voller Frauen, möglichst ohne allzuviele Männer oder allzuviele Bezüge zu Männern wie beispielsweise eine Frau, die gerade erst entdeckt, dass sie lesbisch sein könnte. Die Figuren sollten möglichst bei Beginn des Romans schon lesbisch sein.
    Es wäre von Vorteil, wenn die Teilnehmerinnen vor der Teilnahme am LiteraturPreis ein paar el!es-Bücher gelesen hätten, um sich mit dem Stil und den Inhalten des Verlages vertraut zu machen. Ein Happy End ist für den Roman zwingend erforderlich.
  3. Es gibt zwei Kategorien: Lange Romane und Kurzromane
    1. Die Länge für lange Romane sollte mindestens 60.000 Wörter betragen, jedoch nicht mehr als 75.000.
    2. Die Länge für Handyromane (erscheinen ausschließlich als ebook) sollte 15.000 - 30.000 Wörter betragen. Qualitativ sollten auch diese Kurzromane jedoch die Kriterien eines langen Romans erfüllen.
  4. Zudem wären wir sehr froh, wenn der Roman im Präteritum geschrieben wäre und nicht im Präsens. Auch geben wir der Perspektive aus der 3. Person den Vorzug vor der Ich-Perspektive.
  5. Schicken Sie eine Inhaltsangabe (die bitte im Präsens und nicht im Präteritum), die ca. eine halbe bis eine DIN-A4-Seite umfasst, und eine Kopie Ihres Romans im .rtf- oder .doc-Format an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, zusätzlich mit einer Kurzbiographie, in der Sie sich kurz vorzustellen, Ihrem vollständigen Namen und Ihrer E-Mail-Adresse. Bitte benennen Sie die Datei nach folgendem Muster:

    Vorname_Nachname__Titel.rtf
    (Vorname_Unterstrich_Nachname_Unterstrich_Unterstrich_Titel.rtf)

    Bitte Name, Postadresse und E-Mail auch am Ende der Inhaltsangabe noch einmal angeben.
  6. Sofern Sie den Roman oder Teile davon bereits auf dem Internet veröffentlicht haben, geben Sie bitte die Webseite an, auf der der Text veröffentlicht wurde. Ausgewählte Romane müssen vor dem Beginn des Lektorats aus dem Netz genommen werden.
  7. Die Regeln der Rechtschreibung und Grammatik sollten korrekt umgesetzt sein. Bitte verwenden Sie die Rechtschreibprüfung Ihrer Textverarbeitung, bevor Sie uns das Manuskript schicken.
    Und bitte keine Silbentrennung. Schalten Sie die Silbentrennung für das Dokument ab, bevor Sie es für uns speichern. Texte mit Silbentrennung erschweren uns das Erstellen der Auszüge sehr.
  8. Für die Veröffentlichung kann natürlich ein Pseudonym verwendet werden, das jedoch aus einem Vor- und einem Nachnamen bestehen sollte.
  9. Die Inhaltsangabe und ein Auszug des eingesandten Manuskriptes (nicht der vollständige Text) werden einen Monat vor Vergabe des Preises auf der Internetseite www.elles.de veröffentlicht. Die el!es-Leserinnen stimmen dann online darüber ab, welches der eingesandten Manuskripte den Preis gewinnt.
  10. Die ausgewählten Romane werden vor der Veröffentlichung von uns lektoriert. Die Autorin erhält vor der Veröffentlichung einen Vertrag mit Honorar.
  11. Einsendeschluss ist der 31.03.2015.

Der Preis für den besten Roman über die Veröffentlichung des Romans hinaus ist ein Jahresabo von el!es.

 

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  • Barbara
  • Katha
  • Vivian R.
  • Tanja K.
  • ricky smith
  • Julia Arden
  • Pia
  • Jasmin Kari
  • Mirjam
  • Jasmin
  • Barbara

    Guten Morgen Ruth, guten Morgen liebes el!es-Team. Ich habe ein paar Fragen zum 9. LLP und entschuldige mich, falls ich Fragen stellen sollte, die in irgendeiner Form hier bereits mal beantwortet wurden;)
    Wie viel wird von der eingereichten Geschichte auf der el!es-Seite veröffentlicht? (eine gewisse Anzahl Wörter?)
    Besteht die Möglichkeit, eine eingereichte Geschichte nach Ablauf des Wettbewerbs zu überarbeiten? (Wenn die Geschichte grundsätzlich Potenzial hat?)
    Liest das el!es-Team jede Geschichte, die am Wettbewerb teilnimmt, von A bis Z durch?
    Wenn der Abgabetermin der 31. März ist? (Liest dann das el!es-Team die Geschichten parallel zur Abstimmungsphase? Müsste es ja fast… Werden allenfalls früher eingereichte Geschichten vom Team schon vorher gelesen oder grob überblickt bzw. erleichtert eine etwas frühere Einreichung dem Team grundsätzlich die Arbeit?)
    Gibt es sonst noch hilfreiche Tipps oder auch Wünsche von Seiten des el!es-Teams?
    Vielen Dank für das Verständnis meiner Fragen und die Antworten. Ich mache mir halt so meine Gedanken… Allen einen guten Wochenstart!:)

  • Angelika Schilling

    Antwort auf: Barbara

    Es werden die ersten Kapitel des Buches veröffentlicht, so etwa 10.000 Wörter.
    Die Geschichten werden so veröffentlicht, wie wir sie eingereicht bekommen, also auch mit allen Fehlern, die im ursprünglichen Manuskript eventuell enthalten sind. Wir lektorieren die Geschichten vor dem Einstellen nicht, damit die Leserinnen, die abstimmen, den Originaleindruck erhalten.
    Alle Geschichten, die zur endgültigen Veröffentlichung angenommen werden, werden danach von uns in Zusammenarbeit mit der Autorin lektoriert.
    Wir lesen die Geschichten meist nicht von A-Z durch, wir überfliegen sie nur, so dass wir feststellen können, ob sie den Wettbewerbsbedingungen entsprechen. Die endgültige Entscheidung, welche Geschichten veröffentlicht werden, treffen die Leserinnen bei der Abstimmung.
    Die Siegerin des Wettbewerbs wird immer veröffentlicht, bei den anderen Geschichten kommt es auf die Kommentare der Leserinnen an. Wenn es viele fundierte positive Kommentare zu einer Geschichte gibt, hat sie gute Chancen, veröffentlicht zu werden.
    Eine frühere Einreichung erleichtert uns insofern die Arbeit, als die Auszüge bestimmt und für den Wettbewerb einheitlich formatiert werden müssen. Das hat unsere Webmasterin aber schon ganz gut im Griff. Somit muss die Einreichung nicht schon Wochen oder Monate früher erfolgen, es reicht in der letzten Woche vor dem Wettbewerb. Und selbstverständlich wird auch noch jede Einreichung angenommen, die um 23:59 Uhr am 31. März eingeht.

  • Barbara

    Antwort auf: Angelika Schilling

    Guten Morgen Frau Schilling. Herzlichen Dank für Ihre prompten Antworten!:)

  • Katha

    Muss man über 18 Jahre alt sein, um teilnehmen zu können?

  • Admin

    Antwort auf: Katha
  • Ruth Gogoll

    Eigentlich spielt das Land keine Rolle. Was wir aber immer wieder erleben, ist, dass die Leute, die dann eine Geschichte in einem bestimmten Land spielen lassen, sich dort gar nicht auskennen. Sie sprechen weder die Sprache noch waren sie schon einmal dort. Oder nur in den Ferien, was auch keinen richtigen Eindruck des Landes und der Leute vermittelt.

    Wenn man ein anderes Land als Schauplatz der Geschichte wählt, muss man sich das gut überlegen. Eventuell muss man dafür dann sehr viel recherchieren. Wenn man Deutschland als Schauplatz wählt, wo man lebt, aufgewachsen ist und sich auskennt, ist es wesentlich einfacher. Dann kann man aus der eigenen Erfahrung schöpfen.

  • Vivian R.

    Können die Geschichten eigentlich in anderen Ländern bzw. Frankreich oder England spielen, oder muss sich all das in einer deutschen Stadt abspielen?

    Liebe Grüße

  • Angelika Schilling

    Wir haben keine Altersbeschränkung für den LiteraturPreis. Allerdings müssten bei einem Vertragsabschluss dann die Eltern unterschreiben, da wir mit Minderjährigen keine Verträge schließen können. Die reine Teilnahme am LiteraturPreis ist davon jedoch unabhängig.

  • Vivian R.

    Hallo :) Ich hätte mal eine Frage wegen des LLP Schreibwettbewerbs. Und zwar wüsste ich da gerne ob es eine bestimmte Altersangabe gibt, da ich noch minderjährig bin (17 Jahre) Ich hoffe sehr auf eine Antwort, denn wäre ich sehr interessiert daran teilzunehmen. Mit freundlichen Grüßen Vivian R.

  • Tanja K.

    Hallo zusammen..
    Ich würde an diesem Wettbewerb echt gerne teilnehmen, das Angebot klingt echt super.
    Nur leider bin ich noch minderjährig und weiß jetzt nicht, ob es da eventuell Probleme geben könnte.
    Natürlich kann ich auch eine schriftliche Einverstäändniserklärung meiner Erziehungsberechtigten vorlegen.
    An wen kann ich mich mit diesem Problem wenden?
    Danke schon mal im Voraus...
    Lg Tanja K.

  • Ruth Gogoll

    Was hier gemeint ist, ist der doppelte Absatz, das heißt, man drückt zweimal die Absatztaste statt nur einmal. Ein solcher doppelter Absatz ist dann sinnvoll, wenn man meint, daß es inhaltlich nicht für ein neues Kapitel reicht, aber doch eine inhaltliche Trennung da ist.

    Wenn ich beispielsweise eine Figur an ihrem Arbeitsplatz beschreibe und danach wird dann beschrieben, wie sie am Abend nach der Arbeit zu Hause ankommt, eventuell ihre Freundin trifft usw., dann würde ich eventuell einen doppelten Absatz da einfügen, wo die Beschreibung am Arbeitsplatz zu Ende ist. Weil es um dieselbe Figur geht, aber an zwei verschiedenen Orten.

    Trifft aber nicht immer so zu. Manchmal macht man da auch ein neues Kapitel. Das ist eher Gefühlssache. Dafür gibt es keine feste Regel. Wenn man meint, daß der Text zusammengehört, will man manchmal einfach kein neues Kapitel einfügen, aber es wäre verwirrend, wenn der Text einfach ohne Unterbrechung weiterginge, also macht man einen doppelten Absatz, um zu zeigen, hier ändert sich etwas, aber nicht so etwas Grundsätzliches, daß es gleich ein neues Kapitel sein muß.

  • ricky smith

    Hallo Nanni,
    ich würde sagen, ein Absatz verleiht dem Text Gestalt während ein Kapitel die Geschichte inhaltlich trennt.
    Mehr fällt mir dazu nicht ein.

  • Nanni

    Ich meine jetzt nicht die Absätze zwischen Dialogen. Ich meine die anderen.

    „So einen...“

    Wann ein Kapitel setzten und wann einen Absatz?! Wenn man denn dazu auch Absatz sagt.

  • Nanni

    Was unterscheidet den Kapitel von einem Absatz? Also, wann mache ich ein Kapitel und wann einem Absatz?

  • Maren

    @Ricky: Kapiteleinteilung ist hilfreich, wenn Du Dir vorher (für Dich, nicht fürs Exposee) eine Kapitelplanung erstellst, also aufschreibst in Kapitel 1 geschieht das und das, bei Kapitel 2 dieses, in 3 jenes, usw. Damit kannst Du dann auch sehen, ob der Plot trägt oder es Hänger gibt. Ob man das nun aber im Exposee oder in so einer Planung aufschreibt, ist auch viel persönliche Vorliebe, wobei es schon hilfreich sein kann, einfach mal ausprobieren. ;D
    Liebe Grüße
    Maren

  • Nanni

    Ich versichere hoch und heilig das meine Geschichte absolut von vorne bis hinten so was von lesbisch ist, dass wenn ich nicht schon lesbisch wäre, es sofort werden würde. ;D
    Das verstehe ich das man nicht alle Einsendungen lesen kann. Und wenn die Beiträge dann nicht mal zum LLP oder ins el!es-Programm passen ist es umso grusliger. Das leuchtet mir ein. Jetzt macht die Inhaltsangabe Sinn. Ich leuchte eben manchmal auf Sparflamme. Ich werde versuchen eine einigermaßen und sinnvolle Inhaltsangabe abzuliefern. Ach und... Danke! ….frau reagiert schon mal über wenn sie Prä-menstruiert. :-8

  • ricky smith

    Muss ein Roman unbedingt in Kapitel unterteilt werden? Dienen sie nur der Strukturierung des Buches? Bei Zeitsprüngen oder Personenwechsel ist es plausibel, aber gibt es noch andere Dinge wo eine Einteilung in Kapitel ratsam wäre?

  • Ruth Gogoll

    Nein, bestimmt nicht. Man muß die Inhaltsangabe auch nicht überbewerten. Jeder eingereichte Beitrag wird von uns aufgrund der Inhaltsangabe erst einmal darauf geprüft, ob er überhaupt für den Preis geeignet ist. Wenn in der Inhaltsangabe beispielsweise nur eine Heteroliebesgeschichte erwähnt wird, aber keine lesbische, haben wir da so unsere Zweifel und schauen genauer hin. ;)

    Es gibt ja leider immer wieder Einsendungen, bei denen die Leute, die das einsenden, nicht auf die Wettbewerbsbedingungen achten. Die schicken uns alles mögliche. Und sollen wir das alles erst einmal durchlesen? Dafür haben wir leider keine Zeit. Deshalb ist die Inhaltsangabe u.a. wichtig.

  • Nanni

    Leider fühle ich mich jetzt voll mies, von wegen „Warum Inhaltsangabe“.
    Was hat denn meine Geschichte damit zu tun, dass ich nicht weiß wie ich die Inhaltsangabe schreiben soll. Ich finde meine Geschichte diesmal null konfus. Ich habe einfach nur Bedenken dass meine Inhaltsangabe nicht gut ist. Ist ja sozusagen das Aushängeschild meiner Geschichte. Was mich jetzt nur noch mehr abschreckt.
    Finde ich jetzt echt traurig das meine Geschichte deswegen keinen Inhalt haben soll. Ich finde meine Geschichte hat genauso viel Inhalt wie alle anderen Geschichten hier auch. Und als Autorin brauch ich keine Inhaltsangabe. Ich kenne meine Geschichten auch so. ;)
    Ist aber auch jetzt egal. Was weiß ich schon vom schreiben. Vielleicht ist meine Geschichte, jetzt wo ich länger darüber nachdenke, doch Schrott.

  • Nanni

    In meiner Geschichte geht es genau darum was Sie über Ihr Buch geschrieben haben. Ich nehme einfach das, was Sie geschrieben haben. ;D Das kommt so schon nah dran. Man muss nur die reiche Erbin weglassen.

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