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Das soll jetzt kein Angriff gegen all die Jungs sein, die Kevin heißen, sondern ein Hinweis für alle Autorinnen oder zukünftigen Autorinnen, daß Namen eine Bedeutung haben. Eventuell auch eine negative. Deshalb sollte sich jede Autorin gut überlegen, wie sie ihre Figuren benennt.
Der Name Kevin ruft bei vielen Leuten negative Assoziationen hervor, finden immer wieder Studien heraus. (Zum Nachlesen hier: Kevin ist kein Name, sondern eine Diagnose). Warum das so ist, sei jetzt einmal dahingestellt, möglicherweise liegt es daran, daß der Name vor allem in sogenannten »bildungsfernen Schichten« verbreitet ist – wie viele andere ausländische Namen auch. Eines der markantesten Beispiele ist der Name Jacqueline, der von den Eltern »Schakkeline« ausgesprochen wird. Daraus könnte man zumindest schließen, daß man seinen Kindern vielleicht nicht unbedingt Namen geben sollte, die man selbst nicht aussprechen kann. 
Bei Autorinnen ist das nicht so auffällig, weil der Name ja nur geschrieben vorkommt, aber dennoch sollten sich Autorinnen gut überlegen, was sie ihren Figuren antun, wenn sie ihnen ausschließlich englische Namen verpassen, denn – siehe oben – anscheinend ist das ein Anzeichen von Bildungsferne.
Gut, kann man jetzt sagen, ist mir doch egal, ob mich jemand für gebildet, intelligent oder sonst was hält oder nicht, aber was ist gegen deutsche Namen zu sagen? Es gibt wirklich schöne deutsche Vornamen, warum werden sie so wenig verwendet?
Sicherlich, wir alle sind heute an englische Namen gewöhnt, aber das heißt noch lange nicht, daß die deutschen aussterben sollten. Und wem keine deutschen Namen einfallen, dem empfehle ich Internetseiten wie www.beliebte-vornamen.de, auf denen sich Vornamen für jede Gelegenheit finden lassen.
Suche ich beispielsweise einen Namen für eine Figur, die 1985 geboren ist, schaue ich mir die Vornamenliste dieses Jahres oder allgemein der 80er-Jahre an und werde meistens fündig.
Das nur als Hinweis. Englische Namen sind sicherlich der einfachere Weg, weil sie einem alltäglich um die Ohren gehauen werden, aber als Autorin sollte man sich Mühe geben, sich da ein wenig von der Masse abzusetzen. 
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Ganz ehrlich, der Name ist nicht ausgedacht. Ich würde es sagen wenn es so wäre. Das sind Geschichten, die können nur das Leben schreiben.
Die Namen von Christine haben mich zum Lachen gebracht. Rosa Schlüpfer, Claire Grube, himmlisch. Vielen Dank wegen....sehr nett.
Die schönsten Namen für mich sind Johanna/Hanna und Emma.