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Ich weiß ja nicht, wie das Wetter in Dresden auf dem LFT ist, aber dieses Pfingstwochenende ist definitiv in der Lage, die Hormone steigen zu lassen. (Und wenn Sie in Dresden vielleicht gerade kein so tolles Wetter haben: Dort ist die Auswahl an potentiellen Partnerinnen zumindest an diesem Wochenende in ganz Deutschland am größten.)
Für die Mütter ist zudem noch Muttertag, und so freuen sich auch die Blumengeschäfte. Da kann man doch rundum zufrieden sein. Immer wenn der Frühling kommt, fühlen wir uns einfach wohler. Die dunkle Winterjahreszeit ist vorbei, das Licht strahlt heller vom Himmel, die Sonne scheint. Was will man mehr? Nun ja, wenn man noch keine feste Freundin oder Frau hat: eine solche. Gerade im Frühling wird man schmerzhaft daran erinnert, daß man allein ist (wenn man es ist), denn man sieht überall turtelnde Pärchen. Man kann hingehen, wo man will, in den Park, ins Kino, ins Einkaufszentrum . . . selbst auf der Rolltreppe wird man von knutschenden Heteros belästigt. Meist sind es ja Heteros, schwule Männer- oder lesbische Frauenpärchen sieht man eher selten. Liegt halt an der Mengenverteilung. Neunzig Prozent der potentiellen Knutscher sind hetero. Macht aber nichts. Es liegt eben am Wetter, an der Sonne, an der Wärme. Da kann man einfach nicht anders. Die Frau, die gerade neben mir auf dem Markt am Gemüsestand steht und die Zucchini betatscht, möchte ich mir am liebsten greifen und sie abküssen – oder zumindest genauso betatschen wie die Zucchini. Geht Ihnen das auch manchmal so? _______________________________________________ P.S.: Meine Frau hat das hier übrigens gelesen und abgesegnet.
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Ja, ein el!es-Roman ist geeignet für jede Lebenslage. Er kann Freudenspender, Kraftspender oder eben auch Trostspender sein.
Dafür noch einmal meinen großen Dank an alle Autorinnen, Verlagsmitarbeiterinnen und natürlich an Sie, Frau Gogoll!
Herzlichst
Franziska