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5 Wochen nach meinem ersten Termin im Fitness-Studio saß ich wieder mit meinem Trainer zusammen. Er strahlte uns an, hatte uns in der gesamten Zeit gepuscht und angetrieben, als ginge es um seine eigene Gesundheit. Jeder noch so kleine Erfolg schien für ihn ein persönlicher Sieg zu sein.
Von daher freute er sich natürlich enorm, als wir ihm sagten, wir würden gern weitermachen. Wir unterschrieben einen Vertrag über 6 Monate und klärten in einem ausführlichen Gespräch, worauf wir beim weiteren Training Wert legten, was uns besonders wichtig war und wo wir gezielt arbeiten wollten. Natürlich beriet er uns mit seiner Erfahrung, gab uns wertvolle Tipps wie zum Beispiel, dass man mit Übergewicht auf dem Laufband nur gehen sollten, keinesfalls joggen. Das wäre Gift für die Gelenke. Einfach langsam gehen, die Arme mitschwingen lassen, evtl. die Steigung recht hoch einstellen, dann ist das auch sehr effektiv. 3 Tage später hielt ich den neuen Plan in Händen und strahlte. Wie schon im Gespräch besprochen, beinhaltete der neue Plan lediglich Übungen an den Geräten für die Erwachsenen. Was für ein Motivationsschub, wenn man neue Übungen machen durfte, neue Geräte in Angriff nehmen musste! Haarklein wies der Trainer uns an jedem einzelnen Gerät ein, machte jede Übung vor, überprüfte danach, ob wir auch die korrekte Haltung hatten, und verbesserte uns gegebenenfalls. Die Übungen glichen den alten Übungen an den Switching-Geräten schon, dennoch waren sie – in meinen Augen – wesentlich anspruchsvoller, und man konnte auch mit viel größeren Gewichten arbeiten. Ich war stolz auf mich, es schon so weit geschafft zu haben. „Immer auf die Spannung achten“, korrigierte mein Trainer mich. „Gerader Rücken, Brust raus, Kopf gerade. Und konzentrier dich auf deine Übungen. Bei der Belastung ausatmen, wenn du locker lässt, einatmen!“ Der neue Trainingsplan beinhaltete acht Geräte und zwei Bodenübungen. Mit den Bodenübungen konnte ich mich nie wirklich anfreunden. Das erinnert mich zu sehr an Hausfrauengymnastik oder Schwangerschaftsübungen (auch wenn ich gestehen muss, dass ich da wohl Vorurteile habe, da ich weder in einem noch im anderen praktische Erfahrung hatte). Aber eines musste man den Bodenübungen lassen. Sie waren effektiv und hatten es ganz schön in sich. Es sieht so einfach aus, sich flach auf den Rücken zu legen, die Füße auf einen großen Gymnastikball zu legen und das Becken zu heben und zu senken. Aber das geht nach dreimal 15 Übungen ganz schön an die Reserven . . . Ein paar Tage später stand ein erneuter Fitness-Test auf dem Plan. Ich musste mich wieder auf dem Rad abstrampeln, der Computer wertete meine Daten aus und übermittelte sie sofort auf den Bildschirm. Natürlich war ich in 5 Wochen nicht zum Marathonläufer mutiert, aber dennoch konnte ich sichtbare Erfolge verzeichnen. Es machte sich nicht nur auf der Waage, sondern auch hier bemerkbar, dass ich dreimal die Woche trainierte. Wenn man die Ergebnisse so schwarz auf weiß vor sich sieht, wenn einem bewusst wird, dass das, was man tut, tatsächlich Erfolg hat, dass man Fortschritte vermelden kann, dann ist das ein unbeschreibliches Gefühl. Eines Tages, als ich das Studio betrat, hing da ein Plakat. Vortrag von Patrick Heizmann – Gesunde Ernährung leicht gemacht. Alles was Sie zum Thema Gesunde Ernährung, Fettverbrennung, Abnehmen etc. wissen müssen! Na, wenn das mal nicht spannend klang! Ich meldete mich sofort an. Fortsetzung folgt . . .
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